Biokybernetik

Biokybernetik

Die Biokyberntik und der Luxxamed

Als Biologische Kybernetik, kurz Biokybernetik, bezeichnet man die Wissenschaft, die sich mit Regelungs- und Steuerungsprozessen in diversen Organismen wie auch Ökosystemen auseinandersetzt; dazu zählen unter anderem der Säurehaushalt, der Stoffwechsel beziehungsweise Metabolismus und seine Prozesse, Regulierungsmechanismen durch Hormone sowie die Körpertemperatur, aber auch Wirkungszusammenhänge und Gleichgewichtsprozesse in ökologischen Systemen.

In der Biokybernetik, die beispielsweise in der Schmerztherapie angewandt wird, existieren acht Grundregeln, die auf den deutschen Biochemiker und Umweltexperten Frederic Vester zurückgehen und sich auf Stoffwechsel und Metabolismus beziehen. Diese lauten: Gegenkopplung (negativ) muss über Mitkopplung (positiv) dominieren, quantitatives Wachstum hat keinen Einfluss auf eine Systemfunktion, das System hat nicht produktionsorientiert, sondern funktionsorientiert zu arbeiten, vorhandene Kräfte werden nach dem Jiu-Jitsu-Prinzip genutzt und nicht nach der Boxer-Methode bekämpft, sämtliche Organisationsstrukturen, Funktionen und Produkte sind stets mehrfach zu nutzen, es werden immer Kreislaufsysteme bevorzugt, etwa zur Abwasser- und Abfallverwertung (Recycling), ebenso wie Verschiedenartigkeiten durch Austausch und Verbindung (Symbiose), und es ist ein biologisches Design durch Feedback-Planung im Zusammenhang mit Verfahren, Produkten und Organisationsformen vorzunehmen.