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Mikrostrom Studien und Wissenschaft

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Mikrostrom Studien und Wissenschaft

In Zeiten von Verordnungen und Normen ist es umso wichtiger, dass Mikrostrom in Studien und Wissenschaft nachgewiesen wird.

Wissenschaft und Forschung sind unabdingbar in der Medizin, Therapie und Rehabilitation. Auch im Rahmen der Therapie mit Mikrostrom ist es wichtig, dass Forschung betrieben wird. Seien es Grundlagenforschungen, Patientenbeobachtungen, wissenschaftliche Ausarbeitungen… Es gibt eine Vielzahl an Formaten und Möglichkeiten, auch bereits etablierte Therapieformen, wissenschaftlich weiterzuentwickeln und neue medizinisch-therapeutische Möglichkeiten daraus zu entwickeln.

Hersteller von Medizinprodukten wie Mikrostromgeräten, müssen im Rahmen Ihrer Konformitätsbewertung und der daraus verpflichtenden Nachbeobachtung, Studien bzw. ein sogenanntes PMCF (Post-Market-Clinical-Followup) durchführen.

In dieser Episode geht es jedoch nicht um das PMCF (hierzu werden wir eine spezielle Episode erstellen) zu den Luxxamed Mikrostromgeräten, sondern um die Studienlage generell und speziell um eine im August 2020 veröffentlichte Studie zur Therapie von chronischen Schmerzen mit dem Luxxamed HD2000+.

Barassi et al. (2020) führte eine Studie zur Wirkung von Mikrostrom beim „functional somatic syndrome (FSS)“ (Barassi et al., 2020) Das FSS definieren Donnachie Schneider & Enck (2020) als Functional somatic syndromes (FSS) are characterised by the presence of one or multiple chronic symptoms that cannot be attributed to a known somatic disease.(Donnachie, Schneider & Enck, 2020) 

Übersetzt bedeutet dies: Funktionelle somatische Syndrome (FSS) sind durch das Vorhandensein eines oder mehrerer chronischer Symptome gekennzeichnet, die nicht auf eine bekannte somatische Erkrankung zurückzuführen sind.

Barassi et al. (2020) führten an der Universität von Messina Italien eine Studie zur Untersuchung der Wirkung von Mikroströmen bei chronischen Schmerzen durch. Zum Einsatz der Luxxamed HD2000+. (Barassi et al., 2020)

Es wurden insgesamt 24 Patienten (4 Männer, 20 Frauen) über einen Zeitraum von 5 Wochen behandelt. Die Patienten erhielten 2 Behandlungen pro Woche und damit insgesamt 10 Therapien. (Barassi et al., 2020)

Im Ergebnis konnte festgehalten werden, dass es zu einer signifikanten Reduktion der schmerzhaften Bereiche gekommen ist. Die Anzahl der Schmerzgebiete bei den Patienten verringerte sich. (Barassi et al., 2020)

Barassi et al. (2020) schlussfolgert, dass die Mikrostromtherapie und die Frequenzen in eine Resonanz mit dem therapierten Gewebe gehen wodurch die Biochemie des Gewebes beeinflusst und verändert wird. Barassi et al. (2020) bezieht sich bei seiner Stellungnahme auf den Effekt der Mikrostromtherapie zur Reduktion von inflammatorischen Faktoren. Weiter wird ausgeführt, dass der Mikrostrom durch die verwendeten Frequenzen in der Lage ist, das Nervensystem zu beeinflussen, besonders an Nervenfasern Level B und Level C. (Barassi et al., 2020)

Wird dies im Zusammenhang mit der Arbeit des Fraunhofer-Institutes aus 2017 betrachtet, zeichnet sich ein Bild über die Wissenschaft und Studien-Lage von Mikrostrom. Schönfelder et al. (2017) zeigte in einer in vitro-Studie mit humanen Zellkulturen, dass eine Veränderung der Zellmorphologie zu erkennen ist. “Damit ist bewiesen, dass der applizierte Strom – auch der Mikrostrom des HD2000+die Zellen erreicht und in der Lage ist, diese zu beeinflussen.(Schönfelder, Walker & Kenner, 2017, S. 11)

Literaturverzeichnis

Barassi, G., Younes, A., Di Felice, P. A., Di Iulio, A., Guerri, S., Prosperi, L. et al. (2020). Microcurrents in the treatment of chronic pain: biological, symptomatological and life quality effects. Journal of Biological Regulators and Homeostatic Agents, 34(4). https://doi.org/10.23812/20-166-L

Donnachie, E., Schneider, A. & Enck, P. (2020). Comorbidities of Patients with Functional Somatic Syndromes Before, During and After First Diagnosis: A Population-based Study using Bavarian Routine Data, Nature Publishing Group. Accessed 10.12.2020. Retrieved from https://www.nature.com/articles/s41598-020-66685-4

Schönfelder, J., Walker, S. & Kenner, L. (2017). Wirkung einer neuen Gerätegeneration auf in vitro-Zellkulturen. AP 3: Wirkung der Mikrostromtherapie auf in vitro-Zellkulturen (Frauenhofer FEP, Hrsg.).

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Audiotranskript dieser Episode Mikrostrom Studien und Wissenschaft

00:00:01
Patrick Walitschek: Wissenschaft und Forschung sind unabdingbar in der Medizin, auch ganz speziell in der Medizintechnik. Damit sage ich Herzlich Willkommen zu einem neuen Podcast der Luxxamed GmbH. Mein Name ist Patrick Walitschek, und eigentlich haben Sie wahrscheinlich in dieser Woche eine andere Folge erwartet beziehungsweise eine andere Episode, denn wir haben ja in der letzten Woche den ersten Teil der Post-Covid-19-Behandlungsstrategien und Möglichkeiten beziehungsweise Hypothese zur Mikrostromtherapie live gestellt, und in dieser Woche sollte der zweite Teil kommen. Das Ganze war oder ist ein Interview mit dem Arzt Dr. Voracek und dem Physiker beziehungsweise Biophysiker Dr. Thorsten Stüker.

00:00:57
Patrick Walitschek: Aber nichtsdestotrotz: Aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben. Die Episode ist tatsächlich fertig, doch ich dachte mir, ich mache diese Woche einmal eine sogenannte Fugenfolge. Was ist damit gemeint? Es ist sozusagen die Fuge zwischen den beiden Hauptepisoden, den beiden Hauptteilen, und da dachte ich mir, es ist durchaus sinnvoll um mal über das Thema Wissenschaft und Forschung zu sprechen. Denn gerade in der Medizintechnik ist es ja so, dass wir im nächsten Jahr auf eine neue Verordnung, oder auf die erste eigentliche Verordnung für die Medizinprodukte-Industrie für Europa hinsteuern, nämlich die sogenannte MDR, die Medical Device Rule beziehungsweise Verordnung über Medizinprodukte. Bisher hatten wir eine Richtlinie, auch da war schon sehr, sehr viel geregelt und gefordert, und in den letzten Jahren sind ja auch von der normativen Seite her und den Seiten der Behörden her die Anforderungen an die Hersteller wesentlich höher geschraubt worden, gerade auch was den Bereich der sogenannten Nachbeobachtung betrifft, ganz konkret eben die klinische Nachbeobachtung. In dem Zusammenhang dachte ich mir, möchte ich Ihnen mal eine Studie im Speziellen, aber auch eine weitere, schon etwas ältere und jetzt mittlerweile drei Jahre alte Studie zur Mikrostromtherapie mit dem Luxxamed HD2000+ vorstellen.

00:02:20
Patrick Walitschek: Wir machen ja durchaus eine Menge an Forschung, was uns eben auch möglich ist. Wir haben dort in der Vergangenheit lange Jahre auch mit dem Fraunhofer-Institut zusammengearbeitet, wir tun das immer noch, eben um labortechnische Untersuchungen zu den Geräten, zur Wirkung auf der Zellebene, auf der metabolischen Ebene nachzuweisen.

00:02:41
Patrick Walitschek: Viele dieser Studien sind natürlich Grundlagenforschungen, das ist auch ganz, ganz wichtig, und gerade auch in der Nachbeobachtung gibt es natürlich jetzt verschiedene Arten von Studien. Der Begriff Studie, kann man ja sagen, sind einmal Grundlagenforschungen, es sind aber auch Patientenbeobachtungen, es sind wissenschaftliche Ausarbeitungen, also es gibt also eine Vielzahl an Formaten und Möglichkeiten.

00:03:05
Patrick Walitschek: Ich möchte jetzt so 100 Prozent genau gar nicht darauf eingehen, was da der wissenschaftliche Background ist, das könnte ich vielleicht einmal in einer folgenden Episode machen. Das wäre vielleicht auch interessant, gerade mal über dieses Thema Goldstandard-Studie zu sprechen, aber heute, wie gesagt, ist es ja auch nur eine kurze Fugenfolge und daher möchte ich da gerne auf eine Studie zur Therapie von chronischen Schmerzen mit dem Luxxamed HD2000+ eingehen.

00:03:33
Patrick Walitschek: Vorher noch und was halt wichtig ist zu wissen: Diese klinische Nachbeobachtung wovon ich gesprochen habe: Dazu wird es definitiv eine Episode geben, weil das ist ein ganz, ganz, ganz wichtiger, eklatanter Teil für die Medizinprodukte-Industrie, aber auch um die Konformität seines Medizinproduktes, sprich im umgangssprachlichen Bereich die Zulassung aufrechtzuerhalten. Das ganze nennt sich PMCF, Post-Market Clinical Follow-Up, und das führen wir ja schon seit Mitte letzten Jahres durch. Auch sehr, sehr erfolgreich führen wir das durch, und dazu, wie gesagt, wird es eine spezielle Episode geben.

00:04:08
Patrick Walitschek: Jetzt aber zu unserer eigentlichen Studie: Diese wurde nämlich im August diesen Jahres, im August 2020, veröffentlicht. Es geht eben um die Therapie von chronischen Schmerzen mit dem Luxxamed. Die Studie wurde durchgeführt an der Universität von Messina in Italien. Wir sind ja sehr, sehr stark und schon viele Jahre auch mit den Vorgängergeräten Klinik Master, Vital Master, HD1000, HD2000, HD3000 in Italien vertreten und wir sind da auch sehr, sehr erfolgreich, gerade was den Einsatz in Kliniken betrifft. Die Universität von Messina hat eben eine Studie zum Functional Somatic Syndrom oder FSS durchgeführt, was im Endeffekt ja gekennzeichnet ist, durch das Vorhandensein von einer oder mehreren chronischer Symptome, die eben nicht auf eine bekannte somatische Erkrankung zurückzuführen sind, zum Beispiel das Thema Fibromyalgie.

00:05:07
Patrick Walitschek: In den USA gibt es ja zur frequenzspezifischen Mikrostromtherapie nach McMakin auch eine Untersuchung, gerade was die proinflamatorischen Zytokine im Körper betrifft, die assoziiert sind zu einem HWS-Trauma und der entsprechend dazu zu ordnenden Fibromyalgie.

00:05:24
Patrick Walitschek: Hier in dieser Studie ging es wirklich allgemein um chronische Schmerzen und um den klinischen Nachweis zu erbringen, wie und ob Mikroströme bei chronischen Schmerzen wirken. Es wurden dort Patientengruppen genommen. Es waren einige Männer, der Großteil war Frauen und diese wurden über einen Zeitraum von fünf Wochen behandelt. Pro Woche erhielt jeder Patient zwei Behandlungen, sprich insgesamt dann auch nur zehn Therapien, um auch die Evaluation dort auf zehn Therapien hin abzuschließen.

00:06:02
Patrick Walitschek: Was man zusammenfassend sagen kann, ist, dass wir eine signifikante Reduktion der Schmerzbereiche haben und die Schmerzgebiete sich bei den Patienten deutlich, sprich signifikant verringert haben. Es wurden auch noch sogenannte Wohlfühl-Faktoren in dieser Studie beobachtet: Da ging es um den Body-Mass-Index, es ging um den Flüssigkeitshaushalt und so weiter und so fort. Da will ich jetzt eigentlich gar nicht näher darauf eingehen, weil Sie finden auch wiederum hier im Text zur Episode, den sogenannten Shownotes, einen Link zu unserer Website. Da ist das Ganze nochmal ein bisschen ausführlicher beschrieben und da finden Sie natürlich auch den Link zur PubMed, denn es ist ja eine international veröffentlichte medizinische Studie, und daher kann man sich dort über den Link eben die gesamten Studienergebnisse anschauen. Der Autor der Studie hat übrigens sehr, sehr schön auch noch weiter über den Tellerrand geschaut, über die reine Wirkung bei chronischen Schmerzen hinaus. Er hat nämlich geschaut: Was ist denn jetzt so nach seinem Verständnis eigentlich der Wirkmechanismus? Und natürlich sind es die Frequenzen, die in Resonanz gehen und die Biochemie des Gewebes beeinflussen, und er geht davon aus, dass der Mikrostrom beziehungsweise die verwendeten Frequenzen unter anderem in der Lage sind um das Nervensystem zu beeinflussen, besonders setzen diese, nach seinem Verständnis, an Nervenfasern Level B und Level C an.

00:07:27
Patrick Walitschek: Das führt mich eben zu der eingehend auch erwähnten Studie des Fraunhofer-Instituts in 2017. Da haben wir nämlich geschaut: Was ist jetzt tatsächlich der Effekt im Stoffwechsel an den Zellen? Also wir haben humane Zellkulturen genommen. Diese therapiert mit spezifischen Frequenzen, mit spezifischen Programmen und natürlich auch der bekannten Luxxamed Kybernetischen Automatik, wo ja alle Anteile des frequenzspezifischen Mikrostroms drin sind. Aber wo eben über ein Feedback-Verfahren eine Parametrisierung individuell auf das Gewebe des Patienten vorgenommen wird und halt Frequenzbänder aus dem frequenzspezifischen Mikrostrom gescannt, fokussiert und polarisiert werden.

00:08:12
Patrick Walitschek: Aber zurück zur Studie aus 2017, denn hier ist eben bewiesen worden, dass wir in der Lage sind mit dem Mikrostrom des HD2000+ – also, diese beiden Studien wurden mit dem Luxxamed HD2000+ durchgeführt -, dass wir damit halt auch in der Lage sind, die Zellen zu erreichen und diese zu beeinflussen. Allen Anwendern der Geräte, den Anwendern von Mikrostrom, ist natürlich klar, dass Mikrostrom das tut, weil sonst wären die Geräte ja schon lange, lange nicht mehr im Markt und wir sind dieses Jahr im 2020 bereits 20 Jahre am Markt und das halt auch international vertreten.

00:08:47
Patrick Walitschek: Dennoch ist es für uns wichtig und es wird umso wichtiger, wissenschaftliche Nachweise, wissenschaftliche Studien durchzuführen, um einmal ein tiefgreifendes Verständnis zu den Frequenzen, zu dem verwendeten Stromstärken, auch zur Auf- und Entladung von Gewebestrukturen, zur Gewebeimpedanz und so weiter herauszufinden.

00:09:06
Patrick Walitschek: Dass das Ganze praktisch am Patienten funktioniert, wissen wir, dass sehen wir in unseren laufenden Nachbeobachtungsstudien, eben dem sogenannten PMCF. Ich kriege das von Anwendern natürlich auch vielermaßen mitgeteilt.

00:09:20
Patrick Walitschek: Wir haben ja ein schönes Anwenderforum, was auch sehr gut genutzt wird, auf unserer Seite www.luxxamed.de., und hier werden auch viele Patientenberichte eingestellt und natürlich auch diskutiert. Also, lade ich Sie als Anwender von Mikrostrom, speziell natürlich Klinik Master und Luxxamed, dazu ein, auch in diesem Forum an den Diskussionen teilzunehmen.

00:09:45
Patrick Walitschek: Ja, das war es auch schon zu dieser kurzen Fugenfolge. In der nächsten Woche wird Sie aber definitiv der zweite Teil des Interviews zur Post-Covid-19-Therapie mit Mikrostrom erwarten, und ich hoffe, dass Ihnen auch diese Episode wieder gefallen hat, Ihnen einen kurzen Input gegeben hat. Schauen Sie auf jeden Fall in die Shownotes, schauen Sie auf unsere Internetseite: Dort finden Sie entsprechend einen Blogpost zu dieser Episode mit noch weiteren Informationen und natürlich mit den gesamten Quellenangaben zu den genannten Studien und weitere Erklärungen dazu.

00:10:21
Patrick Walitschek: In diesem Sinne bedanke ich mich bei Ihnen fürs Einschalten, fürs Zuhören. Ich freue mich, Sie in der nächsten Woche wieder begrüßen zu dürfen. Wir werden noch bis Ende diesen Jahres den Rhythmus eines wöchentlichen Podcast definitiv aufrecht erhalten. Damit darf ich mich bei Ihnen bedanken, und sage bis dahin, bis zur nächsten Woche!

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