Mikrostrom verstehen statt nur anwenden: Was dich im neuen Online-Kurs (Live-Event Herbst 2025) erwartet

Mikrostrom verstehen statt nur anwenden: Was dich im neuen Online-Kurs (Live-Event Herbst 2025) erwartet

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Mikrostrom ist für viele Anwender faszinierend – und gleichzeitig irritierend. Nicht, weil es „kompliziert“ sein müsste, sondern weil in der Praxis oft mehrere Ebenen zusammenkommen: Physik (Strom, Spannung, Impedanz), Biologie (Membranen, Osmose), klinische Erfahrung (akut vs. chronisch) und ganz handfeste Handgriffe (Elektrodenanlage, Parameterwahl, Interpretation von Messkurven).

Genau an dieser Schnittstelle setzt der neue Online-Kurs an. Die Inhalte wurden auf einem Live-Event im Herbst 2025 aufgezeichnet und anschließend strukturiert aufbereitet: als Video-Lektionen, die die Grundlagen sortieren, die Praxislogik erklären und typische Fallbeispiele so zeigen, dass man sie wirklich nachbauen kann – ohne sich in „Geräte-Mythen“ oder reinen Frequenzlisten zu verlieren.


Warum ein Kurs – obwohl es doch „nur Strom“ ist?

Ein wiederkehrendes Thema in den Transkripten ist, dass Mikrostrom nicht als einzelner „Zauberknopf“ funktioniert. Die Wirkung entsteht nicht nur durch eine Stellschraube (z. B. Frequenz), sondern durch das Zusammenspiel mehrerer Parameter.

Sehr plastisch wird das in einem Vergleich aus dem Vortrag beschrieben:

„…ich beschreibe das immer gerne so als Orchester der Parameter – Frequenz, Stromstärke, Signalform, Spannung und entsprechend die Polarität… Ein Instrument alleine hört sich zwar gut an, aber eben das Orchester zusammen gibt am Ende … den tatsächlichen Ton an.“

(PW_Tag_1_Transkript, 01:40:28–01:41:15)

Das ist die Leitidee des Kurses: Parameter verstehen → Entscheidungen begründen → Anwendung reproduzierbarer machen.


Die Basics, die in der Praxis wirklich zählen: Strom, Spannung, Widerstand/Impedanz

In vielen Gesprächen wird bei Mikrostrom vor allem über „Mikroampere“ gesprochen. Im Kurs wird das bewusst eingeordnet: Stromstärke ist wichtig – aber ohne Spannung, Widerstand/Impedanz und Gewebesituation bleibt das Bild unvollständig.

Im Transkript wird das mit einem sehr verständlichen Vergleich erklärt:

„Alle sprechen immer … nur über den Strom. Sehr gerne vergessen wird aber die Spannung … Ich vergleiche das immer … mit so einer Wasserleitung. … Die Menge am Wasser ist der Strom. Der Druck, mit dem das Wasser durch den Schlauch … gepumpt wird, ist die Spannung.“

(PW_Tag_1_Transkript, 01:27:52–01:28:18)

Und dann kommt die direkte Übersetzung in die Anwendung:

„Wir brauchen … die Spannung, um … die oberste Hautschicht zu ionisieren, um dort den Widerstand zu verringern, dass wir tatsächlich auch in die Tiefe des Gewebes kommen…“

(PW_Tag_1_Transkript, 01:28:18–01:28:49)

Kurz gesagt: Im Kurs lernst du, welche Parameter du beeinflussen kannst, welche das Gerät automatisch regelt – und warum das für die Therapieplanung trotzdem relevant ist.


Signalform, Messpausen und „Messpunkte“: Warum deine Kurve überhaupt so aussieht

Ein großer Praxisblock im Kurs dreht sich um Messkurven und deren Interpretation. Dafür wird erst einmal erklärt, was viele Geräte technisch machen (und warum du im Diagramm diese Punkte siehst):

„…wir haben eine gewisse Zeit wie so ein Rechteck, da wird die Therapie … abgegeben. Dann ist eine ganz kurze Pause, in der wird auch gemessen… Das sind dann diese Messpunkte, die Sie in den Diagrammen sehen.“

(PW_Tag_1_Transkript, 01:34:06–01:34:28)

Darauf baut ein besonders praktischer Teil auf: der Signalanstieg („Rampe“) im FSM-Kontext. Im Transkript wird das sehr klar mit klinischen Situationen verknüpft:

„…im Bereich der FSM … kann man … diese Rampe einstellen… sanft, mittel oder steil… Der steile Anstieg wird … gerade bei chronifizierten Sachen verwendet und die … schwächeren Anstiege eher bei entzündlichem oder … gereizter im Gewebe.“

(PW_Tag_1_Transkript, 01:34:51–01:35:27)

Im Kurs wird daraus eine konkrete Entscheidungslogik: Reizzustand einschätzen → passende Signalcharakteristik wählen → Verlauf beobachten → gezielt anpassen.


Frequenzen: „Schlüssel-Schloss“ – und warum Frequenz nie allein arbeitet

Frequenzen spielen im Kurs eine zentrale Rolle – aber nicht als „Liste zum Abhaken“. Eher als Teil eines Systems aus Frequenz plus Anlage plus Dosierung plus Signalform.

Im Transkript wird das so beschrieben:

„Jedes Gewebe hat seine eigene physiologische Frequenz und jede … Pathologie hat auch ihre eigene Frequenz. Und wenn wir dies … abgestimmt … auf das jeweilige Gewebe kombinieren, erhalten wir … die Antwort vom Gewebe…“

(PW_Tag_1_Transkript, 01:32:26–01:33:15)

Und direkt danach kommt der wichtige Satz, der viele Diskussionen erdet:

„Jetzt muss man aber eins im Kopf behalten: Die Frequenz ist nur ein Teil der ganzen Wirkung.“

(PW_Tag_1_Transkript, direkt im Anschluss an 01:33:15)

Genau diese Haltung zieht sich durch den Kurs: Frequenzen werden praktisch erklärt, aber immer im Gesamtbild („Orchester“) verankert.


Messkurven lesen: vom Diagramm zur klinischen Entscheidung (ohne Dogma)

Ein Highlight in den Transkripten ist die sehr praxisorientierte Beschreibung, wie Messkurven entstanden sind und wie daraus eine Zuordnung/Arbeitsweise abgeleitet wurde. Das ist nicht als „endgültige Wahrheit“ formuliert, sondern als Erfahrungsweg, aus dem sich ein Vorgehen entwickelt hat:

„…ich habe angefangen, solche Diagramme zu bekommen… und … im Computer in Kurven umgewandelt… und die habe ich … den Organen zugeordnet bzw. dem Krankheitsbild zugeordnet… [das] hat mir … Information geliefert: Wann muss ich wie polar polarisieren? Mit welcher Polarität … wann, wie lange…?“

(Transkript_Voracek_Tag_1_Teil_1, 00:22:40–00:23:29)

Im Kurs geht es dabei nicht um „Polarität als Glaubensfrage“, sondern um praktische Ableitungen: Was zeigt die Kurve? Was passt zur Klinik? Was ist ein sinnvoller nächster Schritt?


Anlagekonzepte, Biophysik und das „Davos“-Prinzip: Da, wo es zwickt…

Der Kurs enthält bewusst auch Biophysik-Teile – nicht als Selbstzweck, sondern um bestimmte Phänomene (z. B. unmittelbare Reaktionen, Wärmegefühl, Flüssigkeitsverhalten) besser einordnen zu können.

Ein sehr eingängiges Anlageprinzip wird im Transkript so zusammengefasst:

„…wir versuchen … den schmerzenden Bereich zu durchströmen… Nennt sich Davos-Konzept. Da, wo es zwickt, da muss es auch durch… thermodynamische Prozesse … gepaart mit … Veränderung der osmotischen Verhältnisse … sorgen dafür, dass Mikrostrom … diese sofort Effekte überhaupt erzeugen kann…“

(Stueker_Tag_1, Abschnitt zum Davos-Konzept)

Wichtig: Der Kurs nutzt solche Modelle, um Vorgehen plausibel zu machen (Anlage, Dosierung, Parameterwahl) – ohne daraus pauschale Heilversprechen abzuleiten.


Fallbeispiele, die du „nachbauen“ kannst: Schulter/Bursitis, Achillessehne, chronische Wunden

Damit Theorie nicht abstrakt bleibt, werden im Kurs zahlreiche Fälle besprochen. Der Mehrwert liegt dabei weniger in „wow“-Momenten, sondern in der Entscheidungslogik:

  • Welche Anlage (quer/längs/gekoppelt)?

  • Welche Parameter zu Beginn – und warum?

  • Was verändert sich im Verlauf (subjektiv/objektiv, Kurve, Reizstatus)?

  • Wann umstellen, wann nicht?

Beispiel Schulter/Bursitis (Queranlage):

„…die zwei wichtigen Kurven, die für die Bursitis zuständig sind… Das sind praktisch diese Queranlage…“

(Transkript_Voracek_Tag_1_Teil_2, 00:11:33–00:12:06)

Beispiel Achillessehne (Längs + Quer):

„…die Anlage … der Achillessehne immer längs und quer… Logischerweise.“

(Transkript_Voracek_Tag_1_Teil_2, 00:05:27–00:06:12)

Beispiel chronische Wunden/diabetisches Ulcus (als Praxisbeobachtung):

„…Diabetes mellitus … Durchblutungsstörung, Neuropathie … Ulcus an der Ferse … nach der ersten Sitzung … schauen Sie mal die Wundränder an…“

(Transkript_Voracek_Tag_1_Teil_2, 00:10:01–00:10:36)

Im Kurs wird dabei sauber unterschieden zwischen Beobachtung, Interpretation und dem, was man aus einem Fall methodisch lernen kann (Anlage/Parameter/Verlauf).


Für wen ist der Kurs gedacht?

Der Kurs ist besonders passend für Therapeut:innen und Anwender:innen, die…

  • Mikrostrom systematischer anwenden möchten (statt „Trial & Error“),

  • Messkurven, Signalform und Parameterwahl besser verstehen wollen,

  • Frequenzen sinnvoll in ein Gesamtvorgehen integrieren möchten,

  • und in der Praxis klare, wiederholbare Abläufe aufbauen wollen (Anlage → Parameter → Re-Evaluation).


Was du aus dem Kurs mitnimmst (ohne Marketing-Nebel)

Wenn ich den roten Faden aus den Transkripten in einem Satz bündeln müsste, wäre es dieser:

Mikrostrom wird im Kurs als lernbares Handwerk vermittelt – mit Physik als Fundament, Biologie als Übersetzung und Praxisfällen als Trainingsfeld.

Oder nochmal im Bild des „Orchesters“: Du lernst, welche Instrumente du hast, wie du sie stimmst und wann du welches lauter/leiser drehst.


Hinweis zur Einordnung

Dieser Artikel fasst Inhalte eines Fortbildungskurses zusammen und zitiert Referenten aus Live-Transkripten. Er ersetzt keine medizinische Diagnostik oder individuelle Therapieentscheidung. Fallbeispiele sind Praxisbeobachtungen und nicht automatisch generalisierbar.