FSM

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FSM – Frequenz-Spezifische-Mikrostromtherapie

Mit der Software-Version 3.0 bieten der HD2000+ Anwendern die spezielle Möglichkeit der Erstellung, Eingabe und Speicherung von individuellen Frequenzprotokollen. Damit ist die Anwendung der FSM nach Dr. Carolyn McMakin (USA) mit dem System über 4 unabhängig von einander arbeitenden Kanälen möglich. Die Methodik der klassischen FSM Anwendung nach Carolyn McMakin arbeitet mit nur 2 Kanälen, somit bietet Ihnen der Luxxamed hier eine erweiterte Anwendung der FSM-Therapie.

⚠️Regulatorischer Hinweis zur FSM (Frequenz-Spezifischen-Mikrostromtherapie)

Bei der FSM-Therapie haben Sie die Möglichkeit eigene Programme im Rahmen der technischen Möglichkeiten/Gegebenheiten Ihre Mikrostromgerätes selbst zu gestalten. Für eigen erstellte Therapien übernimmt der Hersteller keinerlei Verantwortung bezogen auf den Inhalt (Frequenz) der Programme, den Zweck des Einsatzes sowie die Wirkung und Nicht-Wirkung der jeweiligen eigenen FSM-Therapien. Anwender welche die FSM-Therapie nutzen, tun dies eigenverantwortlich und sind aufgefordert die Zweckbestimmung7 des HD2000+ einzuhalten!


Entwickelt wurden die FSM (Frequenz-Spezifische-Mikrostrom) von der amerikanischen Chiropraktikerin Caroly McMakin. Bekannt worden durch zahlreiche Veröffentlichungen rund die FSM, hat dieses System eine große Anhängerschaft weltweit aufbauen können. In Fachbüchern und Seminar erläutert Caroly McMakin die Vorgehensweise der FSM. Grundlage bietet die klassische Mikrostromtherapie, doch werden in der frequenz-spezifischen Mikrostromtherapie die meisten Parameter der Mikrostromtherapie (Polariät des Rechtecksignals, Stromstärke in 𝛍-A an sich und die Spannung) außer Acht gelassen. – Im Sinne der Frequenz-Spezifischen-Therapie konzentrieren sich die Anwender ausschließlich auf die Frequenzen.

Grundlegende Vorgehensweise in der FSM-Therapie

Bei der FSM-Therapie werden die Kanäle im Beschwerdegebiet gekreuzt, also im Sinne einer ‚Interferenz-Anlage‘ angelegt. Beachten Sie, dass eine klassische Interferenz zwischen den Kanälen nicht möglich und nicht gewünscht ist. Jeder Kanal des HD2000+ arbeitet getrennt von den anderen Kanälen. Diese technische Trennung der Kanäle ermöglicht erst die korrekte Applikation von Frequenzen und den Mikroströmen selbst.

Der erste Kanal (als Beispiel A-Kanal oder A und B) werden mit der Frequenz des ‚Zustandes‘ belegt. Der zweite Kanal (als Beispiel C-Kanal oder C und D) werden mit der jeweiligen Gewebefrequenz belegt.

Im Sinne der FSM werden immer der Zustand und das Gewebe kombiniert.

Der HD2000+ bietet Ihnen somit über seine 4 galvanisch getrennten Kanäle die Möglichkeit, entweder über die Nutzung von 2 Kanälen mit einer Zustandsfrequenz (Beispiel A+B) und 2 Kanälen mit einer Gewebefrequenz (Beispiel C+D) das Applikationsgebiet deutlich zu erweitern, oder Sie haben die Möglichkeit zwei unterschiedliche Bereiche gleichzeitig zu behandeln. In letzterem Fall könnten Sie beispielsweise mit den Kanälen A+B (A = Zustand; B=Gewebe) ein Kniegelenk behandeln und gleichzeitig mit den Kanälen C+D (C=Zustand; D=Gewebe) die Wirbelsäule, Hüftgelenk […] behandeln.

 

Herkunft und Verifikation der Frequenzen in der Frequenz-Spezifischen Mikrostromtherapie

McMakin (2011) erläutert eine ungefähre Herkunft der Frequenzen. So wird beschrieben, dass ein Großteil der Frequenzen durch einen amerikanischen Osteopathen, Harry Van Gelder, in den 1940er Jahren durch empirische Arbeiten entwickelt wurden. Daraus entstand eine Liste von Zustands- und Gewebsfrequenzen. Im Rahmen des Chiropraktik-Studiums lernte McMakin die Methodik der Arbeit mit spezifischen Frequenzen durch den Chiropraktik-Lehrer Dr. Douglas. Hierdurch wurde der Grundstein der FSM in den USA gelegt. (McMakin, 2011, S. 1)

Die Verifikation der verwendeten Frequenzen in der Arbeit mit frequenz-spezifischem Mikrostrom ist hingegen nur teilweise verifiziert. Veröffentlichungen wie „A novel treatment method for chronic low back myofascial pain“ (McMakin, 2004) oder „Cytokine changes with microcurrent treatment of fibromyalgia associated with cervical spine trauma“ (McMakin, 2005) zeigen eine Wirkung der in den Studien verwendeten Frequenzen, beinhalten jedoch nur eine sehr geringe Anzahl an Patienten.

 

 

Quellen

McMakin, C. (2011). Frequency-Specific Microcurrent in Pain Management. Edinburgh: Elsevier.

McMakin, C. R. (2004). Microcurrent therapy. A novel treatment method for chronic low back myofascial pain. Journal of Bodywork and Movement Therapies, 8(2), 143–153. https://doi.org/10.1016/j.jbmt.2003.12.006

 

 

FSM – Frequenz-Spezifischer-Mikrostrom

Synonyms:
Frequenz-Spezifischer-Mikrostrom, frequenzspezifischer, Frequenz-Spezifischer, Frequenz-Spezifischer-Mikrostrom
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