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Post-Covid-19 Therapie – Patienteninterview – Mikrostrom eine Möglichkeit?

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Post-Covid-19 Therapie – Patienteninterview – Mikrostrom eine Möglichkeit?

Podcast-Interview mit einem Post-Covid-Patienten

Frequenz-Spezifischer Mikrostrom wird über die Therapie von Schmerzen und neurologischen Beschwerden hinaus, auch in der Leistungssteigerung eingesetzt. Die Frequenzen, aber auch die Modulation des ‚Mikro’stroms selbst, bieten hier für Anwender und Patient verschiedenste Möglichkeiten.

In dieser Episode haben wir ein Interview mit einem Post-Covid-19 Patienten und dem Physiotherapeuten Christian Foulds-Saupe als Mikrostrom-Therapeut mit über 15 Jahren Erfahrung in der Therapie mit Mikrostrom und spezifischen Frequenzen. Er wurde u.a. durch Dr. Caroly McMakin aus den USA ausgebildet, die als Pionierin der FSM (Frequency-Specific-Microcurrent-Therapy) über die Grenzen der Vereinigten Staaten hinaus gilt.

Diese Podcast-Episode schließt an die vorangegangenen Teile an:

„Post-Covid-19 Therapie Teil 1/2 – Mikrostrom eine Möglichkeit?“

„Post-Covid-19 Therapie Teil 2/2 – Mikrostrom eine Möglichkeit?“

Dort waren der Arzt Dr. med. univ. Voracek und der Physiker Dr. Thorsten Stüker im Interview um die medizinischen und bio-physikalischen Hintergründe zu beleuchten.

Transkript zur Episode frequenz-spezifischer Mikrostrom ein Post-Covid-Patient im Interview

00:00:00
Interviewer:So. Das Gerät zeichnet auf. Dann sage ich: wunderschönen guten Tag. Ich sage guten Tag zu dem Herrn Bahnen und zum Christian Foulds-Saupe. Ich bin heute in Stolberg in der Praxis von Physiotherapeut Christian Foulds-Saupe und ich darf ganz herzlich den Herrn Bahnen begrüßen, ein Post-COVID-Patient. Und wir haben uns halt gedacht, wir suchen einmal den Anschluss an tatsächliche Patienten, die ein bisschen etwas berichten können eben um das Thema Mikrostrom im Zusammenhang mit der Behandlung nach Corona, also mit den Spätfolgen. Ich bitte die Audioqualität – sollte sie etwas schlechter sein – heute zu entschuldigen, weil wir sitzen hier natürlich mit Mundschutz und im entsprechenden Abstand zueinander und haben ein Mikrofon auf dem Tisch. Aber ich glaube, das wird zu dieser momentanen Zeit, die wir alle durchleben, von jedem mit Verständnis begrüßt sein.

00:00:59
Interviewer:Dann würde ich sagen: Herr Bahnen, fangen wir mit Ihnen einfach einmal direkt an. Vielleicht können Sie so ein bisschen von Ihrer Seite einmal nur jetzt gar nicht näher erzählen. Ich glaube, Sie werden sicherlich 1.000 Fragen gestellt bekommen haben in den letzten Monaten zu COVID-19. Darauf wollen wir auch gar nicht mehr so direkt eingehen, sondern einfach einmal, dass Sie das Erlebte so ganz kurz von Ihrer Seite aus darstellen.

00:01:24
Befragter 1:Ich bin im März dieses Jahres positiv auf COVID-19 getestet worden. In der häuslichen Quarantäne bekam ich Probleme, auch mit der Atmung, die mir selbst gar nicht bewusst waren. Ich habe das abgestritten, bis meine Kinder, die das am Telefon immer wahrnahmen, mir den Notarzt ins Haus geschickt haben, der sofort den Krankenwagen bestellte. Und dann kam ich quasi auf die letzte Sekunde ins Krankenhaus, wo das erste Team von Doktor Winters im Marienhospital in Aachen mich vor der Aufnahme in die Intensivstation und vor einer künstlichen Atmung bewahrt hat, indem sie eine ganz starke Sauerstofftherapie über die Nasenbrille angesetzt haben mit sieben Liter Sauerstoff pro Minute am Anfang, also eine ganz starke Sauerstoffbehandlung.

00:02:18
Befragter 1:Da konnte ich dann nach zwei Wochen entlassen werden mit einem Lungenbefund von etwas über 90 Prozent Sauerstoffversorgung. War dann zu Hause mit zehn Kilo Gewichtsverlust. Zwei Monate fast allein zu Hause und habe immer noch Tag und Nacht am Sauerstoffschlauch gehangen – ich hatte mich daran gewöhnt, das kann man gut ab – und dann kam ich im Sommer in die Behandlung hier zum Christian, wo ich öfter schon war, wo ich auch Mikrostrom schon vor Jahren an einzelnen Geräten und mit einzelnen Symptomen erfolgreich wahrgenommen hatte. Wir kamen ins Gespräch und das CT aus dem Juni sagte, dass noch Milchglas-Symptome als Reste dieser Entzündung sichtbar wären, aber auch Vernarbungen. Das Wort hatte mir Angst gemacht, dann denkt man sofort an Lungenfibrose und das will man ja möglicherweise verhindern, dass es eine galoppierende Entwicklung in diese Richtung gibt. Und kamen ins Gespräch und dann sagte er: „Dann wäre doch vielleicht etwas mit Mikrostrom möglich.“

00:03:32
Befragter 1:Und da du, Christian, ja die Carolyn McMakin persönlich kennst, hast du mir empfohlen: „Frag die doch einmal per E-Mail, ob die was weiß.“ Sie hat dann auch uns beiden geantwortet und gesagt: „Hier habe ich eine Frequenzserie. Wir haben in Einzelfällen positive Erfahrungen im Hinblick auch auf Lungengewebe gemacht.“ Und das war für mich das Ausgangsargument, wo ich gesagt habe: „Das riskiere ich. Das probiere ich aus.“ Wir haben es dann über einige Sitzungen gemacht. Der Effekt beim ersten Mal bestand darin, dass ich sehr lange Wasserlassen musste, was ich noch nie in meinem Leben erlebt hatte. Also so viel hatte ich wahrhaftig nicht getrunken. Und dachte: „Na ja, so ganz ohne Wirkung ist es nicht.“ Ich kann nicht beurteilen, was das mit der Lunge jetzt gemacht hat.

00:04:27
Interviewer:Ja.

00:04:27
Befragter 1:Aber in dem Fall war ja ein Befund da. Und dann im September, nach dieser ganzen Bandbreite von Behandlungen – auch eine Cortison-Stoßtherapie hatte mir der Lungenfacharzt verordnet – hat ein neues CT erwiesen, dass die Lungenentzündungsreste mit diesem Milchglas-Phänomen in der Darstellung verschwunden waren und dass die Vernarbungen zwar nach wie vor bestanden, aber sich nicht erweitert haben und vermehrt hatten.

00:05:02
Interviewer:Ja.

00:05:02
Befragter 1:Insofern für mich ein guter Befund. Und inzwischen kann ich auch nach vielem Training durch strammes Gehen Herausforderungen der Lungenkapazität mit einer Sauerstoffversorgung zwischen 93 und 95 Prozent, glaube ich, gut leben.

00:05:20
Interviewer:Sehr gut.

00:05:20
Befragter 1:Und der Mikrostromtherapie kann ich viel Verheißungsvolles abgewinnen. Insofern auch, dass ich sage: „Man sollte es in jedem Fall einmal versuchen.“ Ich bin froh, dass ich es hier versucht habe.

00:05:33
Interviewer:Ja. Wie waren die Behandlungen bei Herrn Bahnen für dich, Christian, als Therapeut von deiner Seite aus betrachtet? Wie hast du es für dich wahrgenommen?

00:05:42
Befragter 2:Also es war erst einmal spannend für mich, weil es ein neues Gebiet ist.

00:05:44
Interviewer:Ja.

00:05:44
Befragter 2:Wir von Physiotherapie arbeiten ja mit Atemtherapie. Aber speziell jetzt noch einmal da Mikroenergie Post-COVID einzusetzen, das ist ja neu. Weil es ist überall.

00:05:54
Interviewer:Ja.

00:05:54
Befragter 2:Wir halten uns hier an die Hygienevorschriften. Seit Mitte März ziehen wir das durch – auch in den Sommerphasen – mit Masken, Desinfektion. Und bieten natürlich da auch massiv Schutz für die Patienten auf den Sicherheiten. Ich hatte bei Herrn Bahnen wahrgenommen, dass er erst einmal ziemlich am Boden war psychisch. Das ist ja auch ganz wichtig. Wenn man als Therapeut sieht, die Patienten sind weit unten und müssen erst einmal aufgebaut werden, dass es eine Möglichkeit gibt, etwas zu machen. Inwieweit das hilft, wissen wir nicht, wir haben keine Erfahrung und McMakin hat ja in dem Gebiet schon mehr Erfahrungen als wir und das haben wir uns zunutze gemacht. Und das hat natürlich einen Einschnitt, vielleicht auch einen Placeboeffekt, aber erst einmal Hoffnung gegeben.

00:06:39
Interviewer:Ja.

00:06:40
Befragter 2:Dass man etwas versuchen kann. Also nicht, oft haben wir gesagt: „Wir wissen nicht, wir können nichts mehr machen.“, sondern einfach einmal einen Weg beschreiten, auch wenn es Neuland ist. Auch die Erfahrung mit Toilette, das war wirklich … Bloß bei der zweiten Behandlung habe ich als Therapeut nicht so viel getrunken, aber es ist wichtig, dass halt Flüssigkeit vorher doch aufgenommen wird, auch um halt die Informationen durch die Mikroenergie zu transportieren im Körper, aber da weißt du natürlich mehr darüber.

00:07:08
Interviewer:Ja, durchaus. Und auch, was du sagst, es ist halt Neuland, das muss man auch ganz klar sagen. Natürlich geht es darum zu gucken: Was gibt es für sanfte Alternativen, die durchgeführt werden können zur Begleitung der Langzeitfolgen oder auch zur Behandlung der Langzeitfolgen? Ich meine, wir haben in dem vorhergehenden Podcast mit Doktor Stüker und Doktor Voracek gerade über das Thema Leistungssteigerung gesprochen. Da ging es jetzt wenig um Gewebebeeinflussung, Fibrosenbeeinflussung oder auch Narbengewebebeeinflussung in der Lunge. Ich habe, glaube ich, auch in dem Podcast etwas erzählt zum Thema Arthrofibrose, wo wir die Mikrostromtherapie ja einsetzen, schon einige Jahre sehr, sehr erfolgreich auch einsetzen in einem Therapiekonglomerat und ich für mein Empfinden sehe auch hier die Mikrostromtherapie nicht als Solotherapie, sondern es ist eine Art juwandte Therapie, also die in einem Konglomerat, gerade was Sie sagten mit dem stramm Gehen: Ich bin jetzt kein Mediziner, aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass beides in Form eines – nennen wir es jetzt einmal – Trainings – es ist ja ein Training – hervorragend zusammen passt, eben um auch die regenerativen Effekte zu nutzen. Vielleicht Restentzündungen auch mit herauszubekommen aus dem Gewebe und das kann ich mir sehr gut vorstellen. Aber wir stehen da natürlich ganz am Anfang, nur, ich glaube, da stehen wir nicht alleine am Anfang: Das geht, glaube ich, allen auf der Welt so. Mit oder ohne Mikrostrom müssen einfach hier auch Erfahrungswerte gesammelt werden, um zu gucken: Wie kann man es auch verbessern? Wie kann man es verfeinern? Wie kann man Frequenzbänder verfeinern? Wie kann man die Applikationstechnik verfeinern? Das sind ja alles Dinge, die wir einfach mit der Zeit herausfinden müssen und lernen müssen.

00:08:42
Befragter 2:Ja. Wir sollten eigentlich als Therapeuten miteinander arbeiten, also uns austauschen, was für Erfahrungen wir haben mit den einzelnen Patienten, mit einzelnen Situationen, mit Frequenzen zum Nutzen des Patienten.

00:08:55
Interviewer:Ja, natürlich. Also der Erfahrungsaustausch ist absolut wichtig, glaube ich, weil nur so kann sich solch ein System dann auch weiterhin etablieren. Also auch über Deutschland hinaus, also dass man halt sagt … Gut, dieses Jahr war es relativ schwierig mit dem persönlichen Auseinandersetzen in Form von Seminaren und Schulungen. Alle gehen dann auf Zoom, Zoom, Zoom mit Webinaren. Das ist auch alles schön und gut, nur, ich persönlich sehe es so, dass gerade die Mikrostromtherapie ja auch durchaus davon lebt, dass praktisch gearbeitet wird auf Schulungen, was einfach dieses Jahr nicht ging. Ich hoffe natürlich, dass es das nächstes Jahr geben wird, aber wir haben ja auch einige Webseminare gemacht und werden das auch.

00:09:35
Interviewer:Und wenn man sagen darf – ich persönlich versuche immer das Positive aus den Sachen heraus zu sehen -, der positive Aspekt, den ich in dieser Zeit erlebt habe, war der, zu sehen: Okay. Man darf auch durchaus einmal über seinen täglichen Tellerrand hinausschauen und gucken, was gibt es für Alternativen? Weil wenn man einmal keine Alternativen mehr hat – wie jetzt in so einer Situation, dass man sagt, man kann jetzt keine Seminare machen – nur um einmal ein Beispiel zu nennen -, dann müssen wir halt Webinare machen und man muss sich auch als Firma natürlich daran messen, um zu schauen: Kriege ich das umgesetzt? Sind die Kunden, sind die Anwender und so weiter damit zufrieden? Und ich glaube, da dürfen viele noch ein bisschen arbeiten. Auch wir dürfen da oder ich speziell auch darf daran noch weiter arbeiten und feilen. Aber na gut, man muss halt immer das beste daraus machen.

00:10:24
Befragter 2:Ja. Vielleicht ist so ein Podcast auch sinnvoll: Dieses interdisziplinäre Arbeiten, dass einfach einmal der Schritt Therapeut-Arzt und Arzt auf den Therapeuten: Ich habe eine Möglichkeit, wie wir gemeinsam einen Patienten unterstützend ein Stück mehr Lebensqualität wieder zurückgeben. Ich glaube, das ist ein ganz entscheidender Faktor in unserer heutigen Zeit, gerade weil wir auch zu Hause, häusliche Obhut bleiben müssen und wenn ich dann natürlich von der Lebensqualität nicht leistungsfähig bin, das schlägt sich ja kolossal auch auf die Psyche aus.

00:10:56
Interviewer:Auf die Psyche. Richtig, genau. Ich glaube, da werden noch ganz andere Spätfolgen auch durchaus in den nächsten Monaten/Jahren auf uns zukommen. Weil halt immer noch nicht absehbar ist, wie lange diese ganzen sozialen Restriktionen schlussendlich aufrechterhalten werden und werden müssen.

00:11:12
Befragter 2:Ja.

00:11:13
Befragter 1:Ich habe in der Aufzählung der verschiedenen Therapieansätze, die ich nutzen konnte, das Wichtigste vergessen: Ich war einen Tag aus dem Krankenhaus zu Hause, dann habe ich im Internet gesucht: „Gibt es in Aachen Atemtherapie?“ Weil die Übungen, die man mir bei der Entlassung gezeigt hat, eine Körperübung um die Lunge zu weiten, die war mir zu wenig und ich wusste, dass ich nicht die Disziplin habe, solch eine Übung dann in der Regelmäßigkeit tagsüber zu machen. Und ich fand eine Adresse – ich rief an und bin an eine Atemtherapeutin gekommen, die mir wahrscheinlich in besonderer Weise dadurch geholfen hat, dass sie mit mir nicht nur begrenzte Atemtherapien auf die Lunge und auf die Atmung bezogen machte, sondern die fing mit mir an, mit den Füßen zu arbeiten.

00:12:05
Befragter 1:Ich hatte, als ich aus dem Krankenhaus kam – ich muss sagen, ich habe Diabetes II, aber in leichter Form – keinen Kontakt, schon im Krankenhaus nicht und erst recht nicht zu Hause zum Boden mit meinen Füßen. Da war die Empfindung gestört. Das kann eine Gefäßveränderung sein, die auch mit COVID ursächlich zusammenhängen könnte, das weiß ich nicht, aber COVID geht ja auch in die Gefäße rein. Ich war erstaunt, dass sie mit mir nicht „jetzt atme einmal richtig“ oder so anfing, sondern sagt: „Wir beginnen einmal mit den Füßen.“ Und so hat sie den ganzen Körper durchgearbeitet, natürlich mit dem Ziel der Atmung. Seither weiß ich, was mein Atemraum ist. Ich hatte vorher kein Bewusstsein vom Atemraum. Man atmet ja selbstverständlich und denkt nicht darüber nach. Wenn man darüber nachdenkt, kommt man ins falsche Atmen rein.

00:12:58
Befragter 1:Das war ein ganz, ganz wichtiger Anteil und das mache ich bis heute und es ist für mich eine ganz große Hilfe, diese Atemtherapie zu machen. Mein Lungenarzt kannte diese Atemtherapeutin und ich habe von keinem, der mitgewirkt hat, irgendwie eine abfällige Äußerung über die andere Therapie gehört. Das ist im Sinne dessen – deshalb fiel mir das ein -, wofür Sie eben plädiert haben, dass man es hinzunimmt.

00:13:24
Interviewer:Ja.

00:13:25
Befragter 1:Also weniger als Alternative, sondern als ergänzende Therapie. Ich glaube, wir kriegen das Ganze nur gebacken – wo wir so viel nicht wissen, das ist ja für COVID charakteristisch -, wenn alle von ihren Disziplinen her und aus ihren Blickwinkeln zusammenwirken. Das kann den Patienten am Ende das meiste bringen. Das ist auch das, was du angedeutet hast.

00:13:47
Befragter 2:Ja. Ich kann das nur unterstützen. Sagen wir auch alle anderen COVID-Patienten, auch mit der Anlage, vegetativer Ausgleich, große Organe Anlage, also Gesamtkörper, nicht immer konzentriert nur auf die Lunge, sondern komplett diese ganzen Regulationsmechanismen im Körper. Und ich glaube, das ist auch entscheidend für die Post-COVID-Behandlungen, dass wir nicht nur lokal denken, sondern ganzheitlich im Körper. Und darum kann ich mir sehr, sehr gut vorstellen, dass ein wesentlicher Bestandteil auch so Atem- und Bewusstseinsübungen für Patienten sind.

00:14:18
Interviewer:Ja. Das ist sehr spannend. Genau. Aber das ist eben, was ich sagte, der Ansatz zu lernen. Und das Ganze nicht nur einzeln, sondern wirklich in der Gemeinschaft, also im Austausch auch. Und das ist durchaus ein wichtiger Aspekt, gerade so Austausch, Sachen Richtung: Wir haben ein Anwenderforum, was einmal rege genutzt wurde, war auch Forderung von Kunden. Aber das schläft dann immer wieder ein. Und da darf man immer so ein bisschen wieder daran erinnern, dass man so ein bisschen auch interagiert in dem Bereich des Forums. Ja, super. Dann, wenn Sie …

00:14:53
Befragter 2:Wirklich, dass wir vielleicht ein Fazit hier mitnehmen, dass wir interdisziplinär arbeiten. Nicht nur Mediziner, sondern auch dann zugehen auf die Physiker, Biophysiker. Dieser interdisziplinäre Austausch, dass der stattfindet, auch zu den Kollegen Atemtherapie, Ergotherapie. Oder was auch hier im Hause, was auch sehr spannend ist, ist eine Logotherapeutin, wo wir da auch zusammenarbeiten. Das hängt ja alles damit zusammen. Stimmtraining, richtige Atmung. Und das wünsche ich mir eigentlich für die Zukunft, dass wir da in der Richtung nach vorne schauen, dass wir da gemeinsam arbeiten.

00:15:26
Interviewer:Ja.

00:15:29
Befragter 1:Logotherapie. Was mir geholfen hat bei meinen strammen Spaziergängen, um meine Lungenkraft zu stärken und herauszufordern: Ich habe dabei laut gesungen. Am Anfang hat mich gestört, dass meine Stimme verändert war, sicher durch die Behandlung. Die war etwas belegt. Durch das Singen habe ich wieder eine andere vollere Stimme bekommen und das war Gott sei Dank möglich. Ich bin nicht in belebten Gegenden spazieren gegangen, sondern da, wo man laut singen konnte und niemanden störte und das hat mir sehr, sehr geholfen, diese befreiende Atmung beim Singen zu erleben. Das ist auch noch, also jetzt ohne eine Logopädin daneben, aber die Stimmkraft stärken war wieder ein Aspekt dazu.

00:16:16
Befragter 2:Ja. Auch das Singen ist ja auch ein psychisches Training wieder. Da werden ja Endorphine, Hormone freigesetzt, was ja auch bekannt ist.

00:16:25
Befragter 1:Ich habe natürlich meine Lieblingslieder gesungen.

00:16:29
Interviewer:Welches ist denn dein Lieblingslied?

00:16:32
Befragter 1:Von Marianne Mendt „Einmal möchte ich mit dir einen Atem teilen.“

00:16:37
Interviewer:Passend!

00:16:37
Befragter 1:Von einer Wiener Sängerin und Atem war das große Stichwort. Und ich habe dann gemerkt, Atem ist ein Thema inzwischen: Es gibt Bücher über Atem, neue Bücher, ganz dicke Bücher, Sachbücher, die in den Bestsellerlisten im oberen Bereich auftauchen. Atem ist in COVID-Zeiten – weiß der Himmel wieso – ein ganz großes Thema.

00:17:01
Interviewer:Spannend! Habe ich noch gar nicht so wahrgenommen, aber das ist gut. Dann werde ich einmal darauf achten.

00:17:04
Befragter 1:Die Bunteren – wenn man das so sagen darf -, wo ich das nicht erwartet hätte: Ich kriegte sie in die Hand. Die liegt ja manchmal da, wo man warten muss. Hatte einen mehrseitigen Hauptbeitrag inhaltlich – nicht nur 'Society' bezogen – zum Thema Atmen. Und da war eine Atemtherapeutin zu Wort gekommen und da habe ich gedacht: „Die hat einen ähnlichen Ansatz wie meine Therapeutin ganzheitlich. Das freut mich!“

00:17:29
Interviewer:Sehr gut.

00:17:29
Befragter 2:Ja. Gerade die meisten Entspannungstechniken laufen alle über Atmung, ob das Tai Chi, Qigong, Yoga ist – das Zentrum ist die Atmung. Unsere Atmung, Lungenbereich ist im Zentrum des Körpers ganz, ganz wichtig.

00:17:46
Interviewer:Sehr spannend. Müssten wir einmal überlegen, ob wir da nicht einmal einen Podcast drüber machen.

00:17:49
Befragter 2:Das wäre einmal ein Ansatz.

00:17:50
Befragter 1:Ist angesagt. Also wenn das zurzeit 'en vogue' ist und Leute nehmen ja Dinge über Medien auf: Die wissen, dass es auf Atmung ankommt und dass viele künstlich beatmet werden. Das ist ja ein Stichwort. Also mir macht im Moment viel zu schaffen, weil ich hinter Zahlen sehe, was sich dahinter an Leid verbergen kann. Ich bin selbst ein Betroffener. Ich bin ein Überlebender, ein Davongekommener.

00:18:17
Interviewer:Ja.

00:18:18
Befragter 1:Es war, wie die Ärzte mir bestätigt haben, auf Messers Schneide. Und dann hören Sie Zahlen von 20.000, 30.000 und wie vielen Toten täglich mit einem ganz anderen Hintergrund, als wäre das nur eine Statistik.

00:18:30
Interviewer:Richtig. Ja, natürlich. Da nimmt man das Ganze als Betroffener natürlich ganz anders wahr.

00:18:33
Befragter 2:Ja. Damit wir nicht atemlos durch die Nacht …

00:18:39
Interviewer:Ja, wäre auch eine Möglichkeit! Sehr schön. Super! Dann sage ich: Herr Bahnen, vielen, vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, so offen auch darüber gesprochen haben, wie Sie es wahrgenommen haben: Das finde ich ganz toll. Vielen, vielen Dank!

00:18:51
Befragter 1:Gerne.

00:18:52
Interviewer:Auch dir, Christian, vielen, vielen Dank für die Zeit, dass du uns auch die Location und auch den Kontakt hergestellt hast. Ich wünsche Ihnen, Herr Bahnen, alles Gute, dass das auch weiterhin so steil für Sie Berg aufgeht. Da drücke ich Ihnen ganz fest die Daumen. Ich wünsche dir, Christian, viel Erfolg auch, dass du dein Behandlungskonzept eben mit Patienten dieser Art, mit Post-COVID-Patienten verfeinern kannst. Wir werden daran zusammen auch arbeiten. Es ist ja nicht nur du alleine.

00:19:19
Befragter 2:Ja, ja.

00:19:20
Interviewer:Aber vielen Dank. Und dann würde ich sagen: Wir sind jetzt ja am 23.12., morgen ist Heiligabend. Ich werde den Podcast sicherlich vor Weihnachten nicht mehr veröffentlichen. Morgen kommt nämlich ein Podcast, nämlich der große Jahresrückblick. Den habe ich gestern aufgenommen, der kommt aber auch als YouTube-Video und die Tonspur wird dann auch als Podcast herausgegeben. Aber er wird sehr, sehr zeitnah kommen und damit sage ich: vielen Dank. Ich wünsche ein gesegnetes, ein frohes Weihnachtsfest und ein noch viel besseres und vor allem ein viel, viel gesünderes Jahr 2021, dass wir dort dann auch einen Lichtblick wieder in dem Bereich sehen können.

00:20:04
Befragter 1:Danke, gleichfalls!

00:20:05
Befragter 2:Ja, ich denke, das 21 wird auf alle Fälle besser als 20.

00:20:09
Interviewer:Kann ja eigentlich nur besser werden!

00:20:11
Befragter 2:Also ja, glaube ich auch. Das wird nur besser.

00:20:13
Interviewer:Okay. Vielen Dank!

00:20:15
Befragter 1:Dankeschön, Patrick.

00:20:16
Interviewer:Das hat mir Spaß gemacht!

00:20:17
Befragter 2:Gleichfalls!

00:20:22
Befragter 1:Dass ich die …

 

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