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Mikrostrom-Frequenz-Orchester

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Mikrostrom und die Frequenz

Fragen über Fragen und gibt es eigentlich frequenz-UNspezifischen Mikrostrom?

Die Frequenz in der Mikrostromtherapie

Mikrostrom, Mikrostromtherapie oder frequenz-spezifischer Mikrostrom? Und gibt es eigentliche frequenz-UNspezifischem Mikrostrom? Fragen über Fragen und was hat es eigentlich tatsächlich mit dieser ATP-Produktion auf sich? Fragen über Fragen, denen wir versuchen in dieser Episode ein wenig auf den Grund zu gehen.

Die Frequenz ist in der Mikrostromtherapie sicherlich einer der sagenumwobensten Bereiche. Studien und wissenschaftliche Arbeiten aus aller Welt zeigen die Wirkung um die richtigen und korrekten Frequenzen, doch Aussagen wie: „Mikrostrom ist nur Frequenz“; „Wenn wir über Mikrostrom sprechen, sprechen wir nur über Frequenzen“, sind etwas zu kurz gedacht.

Diese Aussagen sind sowohl richtig aber auch in den gleichen Anteilen falsch. Solitär betrachtet ist eine Fokussierung auf Frequenz – im Zusammenhang mit Mikrostrom – falsch! Die Mikrostromtherapie setzt sich aus verschiedenen Wirkparametern zusammen:

  1. Spannung in Volt (V),
  2. Stromstärke in 'mikro'-Ampere (µA),
  3. Kurvenform und Ausgestaltung des Signals (Rechtecksignal),
  4. Polarität (+; -; +/-),
  5. Anstieg des Signals,
  6. ach ja und die Frequenz in Hz.
Alle Parameter (Wirkparamter des Mikrostrom) wirken wie Töne, Dirigent, Akustik, Instrumente… in einem Orchester miteinander zusammen. Solitär betrachtet, bringt ein einzelner Paramter nur wenig bis gar nichts.
 
In dieser Podcast-Episode versuchen wir ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen und gleichzeitig zu sensibilisieren. Natürlich polarisieren wir hier auch ein wenig, aber gerade solche Ansätze sind wichtig um die Mikrostromtherapie auch kritisch immer wieder neu zu hinterfragen und wissenschaftlich auf den Prüfstand zustellen.
 
Die fleißigen Leser und Hörer dürfen berücksichtigen, dass viele Studien um die Mikrostromtherapie im Ausland durchgeführt worden sind und oftmals ein Vergleich – alleine aus technsicher Sicht – hinkt. Nehmen wir das Beispiel ATP-Produktion (Cheng et al., 1982). Hier wurde eine Gleichstromquelle (also keine Frequenzen verwendet. Dennoch hat dies labortechnische Experiment einen deutlichen Einfluss auf den Zellstoffwechsel gezeigt.

Das YouTube-Video mit den entsprechende bildlichen Darstellungen ist zu finden unter: https://youtu.be/McsFuBYrR_k

Literaturquellen:

CHENG, N., van HOOF, H., BOCKX, E., HOOGMARTENS, M. J., MULIER, J. C., DIJCKER, F. J. de et al. (1982). The Effects of Electric Currents on ATP Generation, Protein Synthesis, and Membrane Transport in Rat Skin. Clinical Orthopaedics and Related Research, &NA;(171), 264-272. https://doi.org/10.1097/00003086-198211000-00045

Transkript dieser Episode: Frequenz und Mikrostrom

Wortwörtlicher -unkorrigierter- Transkript dieser Episode

00:00:00
Sprecher: Dann sag ich mal Moin und herzlich willkommen! Neuer Podcast, neue Show. Nein, nicht ganz neue Show: Wir sind ja schon ein bisschen dabei. Herzlich willkommen zum Luxxamed Podcast – der Podcast zum frequenzspezifischem Mikrostrom. Mein Name ist Patrick Walitschek und dieses Mal habe ich Ihnen kein Interview mitgebracht, dafür aber mal etwas andere, mal wieder ein kleines Solo von mir und zwar bin ich inspiriert worden: Ich habe ein YouTube-Video veröffentlicht zum Thema ‚Die Frequenz und der Mikrostrom – Fragen über Fragen.‘ Und dieses Video ist relativ gut abgegangen – viral gegangen, wie man so neudeutsch sagt – auf YouTube. Da dachte ich mir, ich kann ja hierzu auch mal einen kleinen Podcast machen, bevor wir wieder mit den nächsten Interviews starten und daher möchte ich heute einmal ein wenig über das Thema Frequenzen sprechen, also Frequenzen im Sinne von Wirkparametern für den Mikrostrom. Und bevor wir konkret auf das Thema der Frequenzen eingehen, möchte ich einmal so ein bisschen das Ganze entzerren, denn es gibt so viele Aussagen im Internet, in den sozialen Medien, auf verschiedenen Websites, die ich gesehen habe zum Thema frequenzspezifischem Mikrostrom: Das wird ja komplett abgegrenzt vom Bereich Mikrostromtherapie. Da gibt es Mikrostromtherapie und es gibt frequenzspezifische Mikrostromtherapie. Was ist da der Unterschied und gibt es eigentlich unspezifische oder unfrequenzspezifische Mikrostromtherapie? Ja, das sind Fragen, da möchte ich heute mal so ein bisschen darauf eingehen und zwar aus technischer Sicht und aus biophysikalischer beziehungsweise auch medizinischer Sicht. Bevor ich auf das Thema Frequenzen konkret eingehe, habe ich neulich auch bei Facebook in einer Gruppe gelesen, da ging es auch um die Frage Mikrostromgerät frequenzspezifisch, es muss immer frequenzspezifisch sein, das ist ganz wichtig und es ging auch um die Signalform und die Kurvenform.

00:02:01
Sprecher: Also fangen wir mal einfach jetzt zum Thema Wirkparameter des Mikrostroms mit der Kurvenform an. Da ging nämlich die Frage beziehungsweise wurde die Frage gestellt: Es muss immer ein Rechtecksignal sein – einen Sinus wäre dort nicht wirksam. Also dazu kann ich aus meiner persönlichen Erfahrung sagen – und die rührt jetzt beim Mikrostrom schon seit fast dem Jahr 2000 zurück, also über 20 Jahre – kann ich sagen, mir ist noch kein Mikrostromgerät untergekommen was einen Sinus hatte. Ich weiß, dass es klassische Elektrotherapiegeräte gibt, die auch eine- in der Stromstärke soweit reduziert werden können, dass sie dort Mikrosstrom, also im Sinne von Mikroampere ausgeben, auch durchaus mit anderen Kurvenformen, aber klassischerweise. Und schauen wir in die Literatur hinein, von Dr. McMakin angefangen bis hin zu Dr. Wing und anderen, wird immer mit einem Rechtecksignal gearbeitet, natürlich auch bei uns und auch schon seit dem Jahr 2000 machen wir die Mikrostromtherapie in Deutschland beziehungsweise Europa und weit darüber hinaus, also den Vertrieb, die Produktion, die Einschulung, die Kurse und so weiter und das auch immer mit einem Rechteckssignal. Also behalten wir mal im Auge: Wir haben einen Wirkparameter, das ist das Rechtecksignal. Gehen wir weiter. Wir haben einen weiteren Wirkparameter, das ist nämlich die Stromstärke selber. Alle sagen immer „Mikrostrom, Mikrostrom, Mikrostrom – was ist denn eigentlich Mikrostrom?“ Ich meine, das ist jetzt kein direkter Terminus technicus, also das ist jetzt nicht klar definiert, es hat sich umgangssprachlich so eingebürgert, so wie das Tempo das Taschentuch ist, hat sich eingebürgert, dass der Mikrostrom eben ein Strom ist in entsprechend einer Stärke von Mikroampere, also millionstel Amperebereich. Man kann jetzt auch überspitzt behaupten, das wäre im Prinzip die Stromstärke, die natürlicherweise auch im Körper messbar ist, die dort auch entsprechend fließt. Ich meine, da habe ich schon Podcasts drüber gemacht, auch mit Physikern und Medizinern, wo es eben darum ging zu erklären, was eigentlich in den Zellen passiert, um die Zellen herum passiert, das Membranpotenzial und so weiter, also da will ich gar nicht näher darauf eingehen. Hier geht es um die Wirkparameter: Der Mikrostrom selber ist ein Wirkparameter und ich werde im Folgenden noch erklären, warum das total wichtig ist und auch wichtig ist, diesen anzupassen, also nicht auf einer Stromstärke zu lassen, sondern durchaus auch den ganzen Mal einen gewissen Spielraum zu geben. Als nächsten Punkt haben wir die Spannung und zwar gemessen in Volt, das Formelzeichen wäre hier V. Die Spannung ist auch extrem wichtig – da gehe ich nachher auch nochmal ein bisschen konkreter drauf ein, aber auch die ist wichtig und sollte berücksichtigt werden in der Therapie. Das ist ein Konglomerat. Und dann haben wir natürlich noch die Polarität, sprich die Stromflussrichtung, die kann sich ja verändern. Da ist immer die Frage von was die Leute sprechen: Sprechen Sie von der physikalischen Stromflussrichtung, von der technischen Stromflussrichtung? Ja, da kann man durchaus eine ganz eigene Episode drüber machen, aber die Polarität ist extrem wichtig und das haben wir herausgefunden: Wir haben klinische Studien durchgeführt, die wurden international publiziert, ich möchte hier nur Krummenauer und so weiter empfehlen. Wir haben letztes Jahr, im Jahr 2020, eine Studie zu Fibromyalgie-Patienten in Italien veröffentlicht und auch bei PubMed international publiziert wurde und auch hier haben wir ganz klar zeigen können, dass die Polarität ein extrem wichtiger Fakt ist im Rahmen der Mikrostromtherapie. Und zu guter Letzt natürlich die Frequenz: Selbstverständlich ist die Frequenz wichtig. Selbstverständlich ist Mikrostrom in unserem und in meinem Verständnis natürlich frequenzspezifisch, spielt aber in den ganzen Parametern, die ich eben vorgestellt habe, also Mikroampere, Volt, Polarität, Kurvenform, also das sogenannte Rechtecksignal, spielt es wie in einem Orchester zusammen mit allen Parametern die entscheidende Rolle. Das ist wichtig zu wissen und sollte man definitiv berücksichtigen.

00:06:09
Sprecher: Es ist immerhin, wenn wir mal jetzt so ein bisschen auf den Strom und auf die Mikroampere eingehen, ist es weitreichend bekannt, dass eben die Stromstärke selbst eine Wirkung auf den Zellstoffwechsel hat. Cheng hat in einem Laborexperiment in 1982 nachgewiesen, dass bei Strömen bis zu 500 Mikroampere die ATP-Produktion, das Membranpotenzial, also Membrantransport und die Proteinsynthese erhöht werden können. Ich möchte hier nochmal ganz klar sagen, ich werde da gleich nochmal auf einen Claim eingehen, den ich in den sozialen Medien und auf verschiedenen Internetseiten gelesen habe – der übrigens absoluter Schwachsinn ist, aber gut – 4,2 Mikromol pro Gramm auf 2,1 Mikromol pro Gramm ganz klar nachgewiesen wurden. Das heißt, wir haben eine Erhöhung um das 4,9-fache, diese konnten 1982 durch Cheng et al in einem Laborexperiment nachgewiesen werden, bezogen auf die ATP-Produktion. Ich habe selber eine Studie am Fraunhofer-Institut begleitet und da haben wir halt geschaut, wie macht es der Luxxamed? Haben wir tatsächlich einen ähnlichen Einfluss, vergleichend ähnlichen Einfluss wie mit Cheng und mit anderen Studien, sowohl also mit unserer Lichttherapie isoliert, solitär betrachtet, als auch mit dem Mikrostrom auf den Zellstoffwechsel? Und ja, wir konnten das ganze nachweisen. Wir haben jetzt nicht geschaut um wieviel Prozent sich die ATP-Produktion erhöht. Bis auf beim Licht, da haben wir es tatsächlich geschaut, aber wir haben eben entsprechend bei Mikrostrom erst einmal in einer Grundlagen-Studie geschaut, wie kommen wir erst einmal an die Zellen heran. Das waren humane Zellkulturen, die dort unters + wurden? Un, d ist der Luxxamed HD 2000 plus in der Lage den Zellstoffwechsel positiv zu beeinfluss, ubei z, uvor gesch gten Zellkulturen? Und ja das ist es. So. Aber was wir – uch gesehen haben in der Vergangenheit, und wie gesagt, wir reden hier über 20 Jahre Erfahrung in dem Bereich, sowohl bei Therapeute – als auch bei Ärzten und Heilpraktikern, dass eben eine Anpassung der Stromstärke im Bereich von 10 bis 500 Mikroampere in vielen It, ukationsbereichen extrem wichtig ist. Und das sollte d

00:08:11
Sprecher: efinitive nic – das t vee rnachlässigt w – rden. Jetzt hab ich, h auf agt, diesen Claim, den ich gelesen habe. sozialen Medie gelesen habe, Aund auf versc enen Internetseiten aussagen, wie daas eine ATP-Pro Puktion oder ATP-Er, ahung von bis zu 800 prozent möglich ist. Also das ist schlichtweg falsch. Also sc von Cheng ha, das t man sich die Jeng Veröffentlichung an, kann jeder tun bei PubMed und entsprechenden anderen Anb: Es etern, wo Studien veröffentlicht sind, ist vollkommen klar, dass, as falsch ist. Also er hat das 4,9-fache. Also da könnte man jetzt g det sagen, es sind 500 Prozen, aaber über 800 Prozent definitiv Chicht. Als

00:08:45
Sprecher: o da sage ich nur vergleichend Cheng 1982. Was ich aber auch erwähnen möchte, weil wir reden ja hier über Frequenzen und das Frequenz-Orchester, wo ich: hen werde, was ich auch erwähnen möchte. Wenn wir uns die ATP-Studie anschauen und man von ATP- und frequenz-spezifischem-mikrostrom spricht, dann sollte man auf jeden Fall im Auge behalten, dass Cheng das seinerzeit mit einer Gleichstromquelle gemacht hat. Das heißt, er h ach der Stromstärke nach einem, hat also Gleichstrom genommen hat das auch -in der Studie sieht man so einen rudimentären Schaltplan dazu, wie er das, gemacht hat, mit einem neuen Volt-Block im Übrigen – hat den Mikrostrom sozusagen darüber mit verschiedenen Widerständen produziert und damit halt eine 4,9 fache Erhöhung des ATPs bewirkt. Schauen wir uns nochmal ein bisschen die Spannungen. Bei der Spannung ist wichtig, i – Prinzip kann man sich das s len, ich mal erkläre das halt auch, wenn mal, wenn ich mit Patienten spreche, wenn ich mit ganz – mischen Anwendern spreche, sag ich mal. Man muss sich das vorstellen wie einen Gartenschlauch. Ja. Der Mikrostrom ist sozusagen die Wassermenge, die wir sozusagen in den Körper hineinbringen. Jetzt mal den Strom als Wasser als Analogie bezeichnet und die Spannung ist dann der Druck, der dahinter steht. Haben wir jetzt natürlich einen hohen – Widerstand und der Widerstand im Gewebe, wohlbemerkt, im Gewebe, der Gewebewiderstand ist zu vergleichen mit dem Durchmesser des Schlauch ist, haben wir einen sehr kleinen Schlauch und möchten die gleiche Menge Wasser dann er in der gleichen Zeit hindurch pumpen, brauchen wir natürlich nicht nur mehr Druck, also mehr – Spannung, wei – die Spannung sorgt dafür unter anderem, dass wir die obersten Hautschichten ionisieren, damit eben der Mikrostrom mit seinen Frequenzen auch in tiefere Gewebsschichten eindringen, dnn. Und da habe ich so ein kleines Zitat. D „as habe ich so ein bisschen dargestellt: Der Mikrostrom be influsst durch einen Elektronenfluss, die natürliche Zellspannung im Gewebe und damit die extrazelluläre Matrix. Somit, lässt sich sagen, dass er in der Lage ist, jeder Zell“ Deigenes Potenzial zurüc, dugeben. Und das Zita. Darüber ist nicht von mir. Das ist von Fl 7. Ist auch entspre: hend ein Buch drüber publiziert worden. Da ging es um das Thema Entgiftung und Ausleitung un uch natürlich kosmetische Anwendungen mit Mikrostrom, wo wir ja auch

00:10:56
Sprecher: entsprechend Einsatzbereiche haben. Kommen wir aber jetzt zu dem entsprechenden Hauptteil dieses Podcast, nämlich zum Thema Frequenzen. Und die Frequenzen sind sicherlich der, ich nenne es jetzt mal, sagenumwobenste Teil, die sagenumwobenste Komponente im Zusammenhang mit der Mikrostromtherapie. Ich habe Aussagen gesehen, in Webinaren, in Fachvorträge, in Fortbildungen, die waren recht lustig. Unter anderem Aussagen wie zum Beispiel: „Mikrostrom ist nur Frequenz.“, „Die Frequenzen alleine machen die Wirkung.“, „Alles ist Schwingung und der Mikrostrom bringt über Zustands- und Gewebsfrequenzen alles ins Gleichgewicht.“ All diese Aussagen sind teilweise richtig, aber auch zu gleichen Teilen ebenso falsch. Und zwar, wenn man sie solitär betrachtet. Denn Mikrostrom ist nicht nur Frequenz, wie ich das eben über die Wirkparameter dargestellt habe. Und ich könnte das und werde das vielleicht in Zukunft auch nochmal auf elektrotechnische und physikalischer, biophysikalischer Ebene ganz klar darlegen, weil wir eben auch mit dem Fraunhofer-Institut dazu Untersuchungen durchgeführt haben. Jetzt gibt es natürlich den Begriff der FSM, ‚the Frequency Specific Microcurrent‘, also eine in den USA geprägte Therapieform, die auch wirklich super ist. Also ich sage nicht, dass Frequenzen – das möchte ich hier gleich vorweg sagen – ich sage nicht, dass das alles falsch ist und ich sage nicht, dass das nicht stimmt. Um Gottes Willen. Wir nutzen spezifische Frequenzen seit über 20 Jahren mit dem Klinikmaster angefangen, Klinikmaster MSG 1200, Klinikmaster Professional, Vitalmaster Luxxamed HD 1000, HD 2000, HD 3000, jetzt im HD 2000 + natürlich auch. Jetzt natürlich auch mit dem Zusatz, dass Sie, als Anwender, Therapeut, Arzt, Heilpraktiker in der Lage sind, frequenzspezifische Protokolle mit entsprechenden zeitlichen Abläufen selbst zu erstellen und die auch abzuspeichern. Also ich sage nicht, dass das alles nicht stimmt und ich habe den größten Respekt eben vor dem Bereich der Frequency Specific Microcurrent-Liga oder wie man das auch bezeichnen möchte. Und natürlich Frau Dr. Caroly McMakin, die ich persönlich mehrfach kennengelernt habe, sowohl in Deutschland als auch in England, in London genauer gesagt. Und was sie gemacht hat, was sie geleistet hat, ist natürlich eine Pionierarbeit gewesen, auch im Sinne der Wissenschaft. Also wir sind ja oder ich persönlich bin auch sehr, sehr stark wissenschaftlich geprägt, auch über entsprechend meine Ausbildung, mein Studium. Und, dass es natürlich darum geht, immer Dinge kritisch, wissenschaftlich zu hinter leuchten und was ich gesehen habe und die ganzen Veröffentlichungen die sie gemacht hat, sind super, also ich möchte hier nichts schlechtreden und nichts in Abrede stellen, um Gottes willen, im Gegenteil. Aber ich möchte ganz einfach diese Aussagen, die halt von Anwendern oder auch von jemandem, der sich damit vielleicht nicht so auskennt immer kommen, dass alles nur Frequenz ist, möchte ich mal so ein bisschen darstellen, denn das ist halt einfach falsch. Und FSM ist – wie gesagt – in den USA durchaus ein großes Thema, also Frequency Specific Microcurrent, die frequenzspezifische Mikrostromtherapie und ich habe mir überlegt, wie kann man jetzt eine Analogie schaffen? Ich mag sehr gerne Analogien und versuche das mit einfachen Worten zu erklären. Und ich habe mir mal ausgedacht, die Frequenzen – in Hertz gemessen, also von Formelzeichen Hz – im Orchester der Wirkparameter sind die Töne, aber ohne Dirigent, Akustik des Raumes und Instrumente können diese nur bedingt wirken beziehungsweise das volle Potential kann einfach nicht ausgeschöpft werden. Und so, glaube ich, darf man das verstehen, jetzt mal weg von der Technik und weg von der Wissenschaft in einer Analogie betrachtet: Wir brauchen natürlich die Töne, im Sinne der Frequenz. Wir brauchen den Dirigenten, wir brauchen die Akustik, wir brauchen die Instrumente, um eben das gesamte Potenzial auszuschöpfen und daher sage ich ganz einfach, dass Aussagen wie „Mikrostrom ist nur Frequenz“, eigentlich schon von sich aus falsch sind. Schaut man sich die Studien an, die nicht über FSM sind, sondern über Mikrostrom allgemein, und hält sie einfach gegen die FSM – also mit gegen meine ich ergänzend dazu – dann sieht man ganz einfach, dass der Mikrostrom, dass die Spannung, die Polarität, die Kurvenform auch ein entsprechenden Inpact auf die Wirkung einer Therapie haben. Vielleicht nochmal so ein bisschen rein in das Thema, mal ganz kurz mit einem Satz: Was sind eigentlich Frequenzen? Wir sprechen immer Frequenz, Frequenz, Frequenz: Was ist eigentlich eine Frequenz? Und schaut man mal bei Wikipedia, so sagt Wikipedia: „Die Frequenz ist in der Physik und Technik ein Maß dafür, wie schnell bei einem periodischen Vorgang die Wiederholungen aufeinander folgen, zum Beispiel bei einer fortlaufenden Schwingung.“. Also das ist eine Frequenz, also man gibt eine Periode vor und sagt, ich möchte verschiedene Wiederholungen dort hineinpacken. Klassischerweise ist die Periode in der Mikrostromtherapie 2,5 Sekunden lang und dort werden eben entsprechende Frequenzen draufgelegt. Und jetzt natürlich die Frage, die stelle ich jetzt mal in den Raum: Gibt es eigentlich eine frequenzunspezifische Mikrostromtherapie, nachdem was ich jetzt erzählt habe? Nein, gibt es natürlich nicht! Wäre eine Mikrostromtherapie unspezifisch, dann wäre es ja quasi eine galvanische Gleichstromtherapie, wenn man das mal ganz klassisch betrachtet. Und übrigens möchte ich vielleicht in diesem Zusammenhang nochmal was zum Frequenzbereich sagen – da wird ja auch immer viel diskutiert. Ich meine, schauen wir uns die Literatur an und wir haben ja bei Frequenzen weit hinaus noch über FSM, klassisch US FSM, nenne ich es jetzt mal, hinaus noch weitere Frequenz-Anbieter – kann man auch so nennen – wie beispielsweise Rive, wie Klag und so weiter. Da gibt es Frequenzen, die kann man durchaus im Mikrostrombereich einsetzen und umsetzen, aber klassischerweise bewegen wir uns im niederfrequenten Bereich – niederfrequent im Sinne des Mikrostroms. Im Sinne des Mikrostroms, würde ich sagen, liegen wir bei bis 1.000 Hertz: Das ist der klassische Bereich. Wir bei Luxxamed gehen da ein bisschen weiter, weil wir noch weitere Bereiche abdecken wollen, auch im Rahmen der entsprechenden Therapiekybernetik, also diese Automatik und dieser Scanvorgang zur Parametisierung des Gerätes, um Frequenzparameter auch abscannen zu können. Wir gehen da bis 20.000 Hertz, um auch noch weitere Wirkparameter, beispielsweise aus Rive und so weiter, mit aufnehmen zu können. Aber zurück, zum Unterstreichen der Aussage: „Gibt es frequenzunspezifische Mikrostromtherapie?'“ Nein, dann wäre es galvanische Gleichstrom. Das ganz kurz eben zu diesem Thema. Gehen wir weiter im Text und schauen uns mal an, was ist sozusagen jetzt das Thema frequenzspezifischer Mikrostrom im Bereich HD 2000 +. Ich hatte es gesagt, man hat jetzt die Möglichkeit, das ganz klassisch, wie es in den USA auch gemacht wird, im HD 2000 + durchzuführen, also jeder kann hergehen und kann auf vier unterschiedlichen Kanälen – wir reden hier über galvanisch getrennte Kanäle – entsprechend seine Gewebs- und seine Zustandsfrequenz eingeben und kann sich seine eigenen Frequenzprotokolle dort zusammenbauen oder die vorhandenen Frequenzprotokolle nutzen. Ein Klassiker – ich will nur mal ein Beispiel geben, dass man sich das vorstellen kann: Bei YouTube hab ich ein Video gezeigt – ich werde übrigens den Link zu YouTube hier in den Shownotes mit veröffentlichen, weil ich da ein Bild einer Live-Messung vom HD 2000 + zur FSM dargestellt, so dass man mal ein Auge hat dafür: Was ist denn eigentlich eine Frequenz? Wie sieht das technisch aus? Ich habe hier mal ein Beispiel gebracht, 142 Hertz – das ist die Muskelfaszie – auf dem B-Kanal oder auf dem zweiten Kanal und die 284 Hertz, das ist die chronische Entzündung aus der Literatur hinaus von Dr. Carol McMakin – auf dem A-Kanal. So wird es entsprechend kombiniert, also der Zustand und die Frequenz auf erstmal zwei Kanälen. Jetzt kann man natürlich, wenn man mehrere Kanäle hat, verschiedene Dinge gleichzeitig tun: Man kann die Frequenzen entweder doppeln, man kann sagen „Ich möchte verschiedene Bereiche gleichzeitig behandeln“, eben über galvanisch getrennte Kanäle. Vielleicht ganz kurz zur Erklärung, was das bedeutet: Wir wissen, jeder Kanal hat zwei Pole, hat eine Anode und eine Kathode und man möchte natürlich sicherstellen, dass der Stromfluss nur zwischen eben entsprechend dem einen Kanal stattfindet und so wird das über einen technischen Trick, nenne ich ihn einmal, also diese galvanische Trennung sichergestellt, damit halt keine Interferenzen auftreten zwischen den Kanälen, weil dann die FSM auch gar nicht funktionieren würde, weil wir wollen ja nicht, dass beispielsweise sich Frequenzen gegeneinander addieren oder subtrahieren, also eine positive oder negative Interferenz darstellen. Daher muss das Ganze natürlich galvanisch getrennt sein. Und wie gesagt, in dem YouTube-Video sehen Sie ein Live-Bild von einem Oszillogramm, was ich dort aufgezeichnet habe und mit eingestellt habe. Was ist jetzt aber das Spezifische, gerade wenn wir über den Luxxamed sprechen, die HD 2000 + sprechen, denn wir haben nicht nur die Frequenzen, die seit Jahren in der Frequency Specific Microcurrent-Ära eingesetzt werden, sondern wir haben natürlich auch selbst praxiserprobte FSM-Protokolle und eben das gesamte Orchester mit implementiert. Deswegen sage ich, das ist so wichtig, nicht nur isoliert auf die Frequenz zu schauen: Die Stromstärke ist wichtig und die Stromstärke ist natürlich… Jeder kennt noch aus dem Physikunterricht das ohmsche Gesetz abhängig von Spannung und/oder Widerstand. Also das sind alles Faktoren und die haben wir natürlich über die jahrzehntelange Arbeit – also wir haben im Jahr 2009 bereits angefangen mit der Entwicklung dieser kybernetischen Parametrisierung des Gewebes, mit den letzten Klinikmastermodellen, mit Prototypen, um zu schauen, wie können wir das Ganze messen und wir können wir dem Widerstandswert auch in Korrelation zur Frequenz setzen, aber auch zu den anderen Parametern wie Spannung, Stromstärke und Polarität, und das haben wir halt eben kombiniert in diesen Automatikprotokollen und die sind natürlich frequentspezifisch. Für alle, die eben eigene Protokolle erstellen wollen – kein Problem: Die kann man einstellen, die kann man abspeichern für jeden Kanal und man kann sich sogar seine Messung dazu anzeigen lassen und das ganze auch durchscannen lassen. Man kann seine eigenen Frequenzprotokolle einmal durch den Scanner jagen und schauen: ‚Okay, wo verändert sich jetzt der Gewebswiderstand, der auch einen eklatanten Einfluss eben auf den klinischen Zustand im Gewebe haben kann?‘, also so haben wir es eben in unseren Erfahrungen von unseren Kunden und in den Studien gesehen. Das war es einmal so grob zum Thema Frequenzen. Weil, das war mir wichtig, das einmal ganz kurz zu erklären: Es ist nicht nur alles Frequenz, es schwingt zwar alles – auch der Schreibtisch, an dem ich hier sitze, hat ja in dieser Theorien, in dieser Hypothese, eine Schwingung. Das mag alles richtig sein, aber solitär betrachtet funktioniert die Schwingung des Schreibtisches nicht ohne die Masse dazu und ohne die entsprechende Dichte, weil sonst würde alles, was hier drauf liegt, runterfallen. Und daher darf man das Ganze eben nicht solitär betrachten, sondern möchte das Ganze auch mal als Gemeinschaft betrachten, eben wie ein Orchester. Und damit zurück zum Mikrostrom: Ich spreche hier sehr, sehr gerne über eine Frequenzorchester, wo halt viele Parameter entsprechend enthalten und entscheidend und wichtig sind. Das einmal so ganz kurz dazu. Wie gesagt, alle Links, die ich erwähnt habe, hauptsächlich war es der YouTube-Link dazu. Ich werde aber auch noch einmal ein paar Links in die Shownotes packen zu den Studien, die wir durchgeführt haben – das kann ja auch für den einen oder die andere interessant sein, sich das mal eben aus wissenschaftlich medizinischer Ebene auch ein wenig anzuschauen. In dem Sinne wieder der klassische Spruch am Ende aller der Podcast: Abonnieren Sie unseren Podcast, egal wo Sie uns hören. Sei es bei Spotify, sei es bei Apple Podcast, sei es bei Google Podcast, bei Apple Music, wo wir jetzt auch neuerdings vertreten sind oder wie auch immer – in welchem Portal Sie uns auch hören, abonnieren Sie uns. Haben Sie Fragen, einfach schreiben. Sie finden alle Kontaktinformationen auf www. Luxxamed – mit Doppel x – Luxxamed, ein Wort, .de: Dort finden Sie unter Kontakt alle Kontaktdaten, finden Sie auch unser Kundenforum im geschützten Bereich, die Videotrainings mit derzeit über 19 Stunden Schulungs- und Videotrainingsmaterial, wo stetig neue Inhalte auch hinzukommen. Also in dem Sinne: Anregungen, Kritik, Wünsche, haben Sie etwas zu erzählen zum Thema Mikrostrom in einem Interview? Das wäre toll. Melden Sie sich: Machen wir gerne eine kleine Podcastshow. Übrigens geht es auch mittlerweile per Telefon, wir können es per Zoom, per Skype – das Medium ist vollkommen egal – durchziehen. Jetzt aber in dem Sinne: Ganz herzlichen Dank fürs Einschalten. Vielleicht erwartet Sie in der nächsten Woche oder in der nächsten Zeit – wir haben ja den wöchentlichen Rhythmus etwas verlassen, das hatte ich ja auch angekündigt Anfang diesen Jahres, weil viele Projekte dieses Jahr anstehen: Die MDR, die Medizinprodukteverordnung kommt dieses Jahr. Nun – ich sage persönlich nun endlich – viele schimpfen darüber. Auch große Firmen schimpfen da drauf und haben mehr oder weniger Angst davor. Ich freue mich drauf, weil sich dann viele auch mal ein bisschen ins Zeug legen müssen, in dem Sinne, aber dazu werde ich vielleicht auch noch einmal eine Episode bringen – ich glaube, das ist ganz, ganz spannend. Aber jetzt endlich: Vielen Dank fürs Einschalten. Bleiben Sie uns treu. Bis zum nächsten Mal, vielleicht mit einem Interview, vielleicht auch nicht. Aber bis dahin alles Gute. Bleiben Sie gesund! Tschüss.

 

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