Mikrostrom im Konzept von Regeneration und Leistungsoptimierung

Mikrostrom im Konzept von Regeneration und Leistungsoptimierung

Interview mit Dr. med. Marco Prümmer und Physiotherapeut Christian Foulds-Saupe

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Interview mit Dr. med. Marco Prümmer und Physiotherapeut Christian Foulds-Saupe zum Thema: 'Konzeptioneller Einsatz von Mikrostrom in der Beschleunigung von Regeneration und zur Leistungsoptimierung'.

Physiotherapeut Christian Foulds-Saupe setzt in seinem Therapie- und Trainingszentrum seit vielen Jahren auf die Therapie mit frequenz-spezifischem Mikrostrom. Unter anderem wurde er von Dr. Carolyn McMakin (USA) ausgebildet, welche in den Vereinigten-Staaten, die Mikrostromtherapie im Sinne einer frequenz-spezifischen Therapie geprägt hat.

Dr. med. Marco Prümmer hat an den Universitäten zu Aachen, Münster und Köln studiert und mit „summa cum laude“ promoviert. Der Schwerpunkt der schulmedizinischen Tätigkeit lag zunächst auf den Fachgebieten der Orthopädie und Chirurgie. Seit 1991 ist er als niedergelassener Facharzt für Allgemeinmedizin, Sportmedizin und Chirotherapie tätig.

Dr. Prümmer forscht und arbeitet bereits seit nunmehr 25 Jahren intensiv im Bereich der Komplementärmedizin und der Naturheilverfahren. Persönliche Fort- und Weiterbildungen konzentrierten sich unter anderem auch auf die Osteopathie.

Transkrip dieser Episode

00:00:00
Luxxamed Intro/Outro: Hallo zu einem neuen Podcast, einer neuen Episode der Luxxamed GmbH, dem Podcast für die Mikrostromtherapie, frequenzspezifischen Mikrostrom und natürlich BCR- beziehungsweise biologische Zellregulationstherapie. In dieser Woche, in dieser Episode habe ich Ihnen, wie bereits auch schon angekündigt, ein Interview mitgebracht oder besser gesagt, eigentlich ein Gespräch, nämlich mit dem Facharzt für Allgemeinmedizin Dr. Marco Prümmer und dem Physiotherapeuten Christian Foulds-Saupe. Christian Foulds-Saupe hat ein großes Therapiezentrum und arbeitet jetzt mit Dr. Prümmer zusammen und gerade der Bereich Sporttherapie, Sportmedizin und Regeneration im Sport und zwar in einem ganzheitlichen Konzept – also das Wort ganzheitlich ist nicht so ganz mein Freund, aber ich nenne es jetzt einfach mal so – an einem ganzheitlichen Konzept, wo es darum geht, eben Sportler nicht nur sporttraumatologisch zu behandeln, sondern auch im Bereich der Leistungssteigerung, der verbesserten Regeneration und so weiter ein Konzept anzubieten und das natürlich auch anzuwenden. Die Mikrostromtherapie, speziell der Luxxamed, ist hier ein Baustein dabei und da geht es auch in diesem Podcast, in dieser Episode darum, wie das Ganze verbaut wird, eingebaut wird, aber in dieser Folge möchte ich eher mal darauf eingehen, wie sieht das Konzept aus? Wie können Sportler in einem konzeptionellen Bereich zur Regeneration und Leistungssteigerung behandelt beziehungsweise betreut werden und darum ging es in dieser Episode. In dem Sinne wünsche ich Ihnen viel Spaß, viel Freude mit dieser Episode und wir hören uns wie gewohnt noch mal ganz kurz zum Ende dieses Interviews.

00:01:58
Luxxamed: Vielen Dank, dass ich hier sein darf bei Dr. Marco Prümmer und Christian Foulds-Saupe im Zentrum „Fit durch Physio“, und wir wollen uns heute mal unterhalten, um das Thema Sportmedizin, speziell das Thema regenerative Sportmedizin. Also mal ein bisschen weg von dem traumatologischen Ansatz und immer nur „Schmerztherapie, Schmerztherapie“, sondern mal wirklich eine ganzheitliche Betrachtung, wo das Thema Mikrostrom, wo das Thema Luxxamed ein Baustein in einem Konglomerat von verschiedensten Techniken Orthomolekular und so weiter sind. Und ich glaube, da hab ich zwei super Experten bei mir, die mir dazu ein bisschen, was nicht nur mir, sondern auch den Zuhörern etwas erzählen kann, wie das Ganze aussieht. Und da würde ich sagen, stellen wir uns mal ganz kurz für die Zuhörer vor: Herr Dr. Prümmer, wenn Sie anfangen möchten?

00:02:46
Dr. Marco Prümmer: Herzlich gerne! Herzlich willkommen hier im Zentrum. Ja, mein Name ist Dr. Marco Prümmer, ich bin Facharzt für Allgemeinmedizin, Sportmedizin und Chirotherapie und mit komplementären und ganzheitlichen Ansätzen im Bereich der Betreuung von Hochleistungssportlern, aber auch ganz normalen Patienten. Und ja, ich arbeite schon seit vielen Jahren mit eben auch Berufsgruppen zusammen, hier mit Physiotherapeuten, mit Trainern und letztendlich auch mit Ernährungsberatern, um hier eine ganzheitliche Betreuung zu gewährleisten.

00:03:20
Christian Foulds-Saupe: Ja, mein Name ist Christian Foulds-Saupe, Inhaber des Zentrums „Fit durch Physio“ in Stolberg und zukünftig wollen wir, Dr. Marco Prümmer und ich enger zusammenarbeiten, sodass zum Nutzen des Patienten ein besserer Erfolg rauskommen kann für die Sportler. Ich bin Physiotherapeut, ja, aber das weißt du wahrscheinlich nicht, seit 1990 DFB A-Lizenz-Inhaber für Fußball und bin dann regelmäßig auch bei den BFL-Kongressen und kriege natürlich dann auch sehr viel mit, was da im Spitzenbereich und Breitensport – wir sprechen jetzt auch Leistungsbereich mittlerer Amateur-, oberer Amateurbereich, was auch ein sehr interessanter Bereich ist.

00:03:59
Luxxamed: Okay, und wie kann man sich das jetzt vorstellen? Angenommen, jetzt wird ein entweder ambitionierter Amateursportler oder jemand, der vielleicht einfach nur Sport interessiert ist. Wie kann man sich vorstellen, wie würde oder wie sieht so ein Konzept aus? Wie werden Sportler quasi konzeptionell dort betreut und was sind die ersten Ansatzpunkte da?

00:04:21
Dr. Marco Prümmer: Zu einer ganzheitlichen Betreuung die wir hier durchführen, gehört erst einmal eine Analyse des Istzustandes, um zu checken auch, auf welcher Basis wir den entsprechenden Athleten betreuen können. Wir machen Vitalstoffanalysen beispielsweise, Muskelfunktionsdiagnostik, wir untersuchen natürlich auch manuell den entsprechenden Athleten oder eben dann vielleicht auch Patienten und haben eine sehr ganzheitliche Herangehensweise und checkt natürlich auch die entsprechenden Vitalstoffparameter, also hier sehr, sehr individuelle Leistungsparameter die untersucht werden, um uns ein genaues Bild zu machen. Natürlich brauchen wir auch die Informationen des Athleten selber, die subjektiven Daten von ihm, um zu sehen, „Wo steht er? Wie fühlt er sich, wo will er hin, wo sieht er sich letztendlich und was hat er für persönliche Ziele?“ und das nehmen wir natürlich auch alles in entsprechenden harten Daten auf.

00:05:15
Luxxamed: Und so ein Bereich, aus der physiotherapeutischen Sicht betrachtet, was sind also die ersten Ansatzpunkte?

00:05:23
Christian Foulds-Saupe: Ja, die Bewegungsabläufe. Wir arbeiten eng mit den Trainern zusammen, als Beispiel: Letztens war ein Leichtathletiktrainer da mit seinem Schützling, Läufer, der dann zur Untersuchung bei uns eingetroffen ist und dann haben wir analysiert und haben gemerkt, dem fehlte Rumpfstabilität. Dort Training gemacht und siehe da. er hat seine Laufzeit um 30 Sekunden verbessert, ohne sein Leichtathletiktraining zu ändern und diese Parameter zu ändern in dem Bereich, da mit Doktoren zusammenzuarbeiten, um ganzheitlich den Athleten nach vorne zu bringen, um seine Ziele zu erreichen oder auch dem Trainer zu helfen, besser seinen Trainingsplan umzusetzen.

00:06:04
Dr. Marco Prümmer: Wichtig ist natürlich auch, dass wir hier Verletzungsprophylaxe betreiben, denn das ist ganz oft in riesen Krux, gerade im Vereinssport oder im Fußballbereich, die Anzahl der Muskelverletzten im Verein und das kann man zum Teil auch präventiv angeben oder eben dann in der Rehabilitation auch deutlich verkürzen, indem man das eben ganzheitlich betreut. Zum einen eben, wie gesagt, ein Stück weit haben wir hier verschiedene Therapieformen, aber es gilt auch daran, die Ernährung entsprechend einzustellen, also hier gibt's riesen Defizite ganz oft im Bereich der orthomolekularen Medizin, in der Vitalstoffdefizite im Körper, der sogenannten Mitochondrien und wenn man das eben ganzheitlich alles versucht eben einzustellen mit Fine-tuning, dann kommen wir zu viel besseren Ergebnissen.

00:06:53
Christian Foulds-Saupe: Also da kann ich auch ein Beispiel bringen aus der letzten Saison, also nicht die Saison die abgebrochen ist, sondern davor: Da hatten wir hier in (unv.), die hatten immer Muskelverletzungen und da hat uns der Co-Trainer angesprochen, „Sag mal, kannst du uns da nicht weiterhelfen?“ Da haben wir dann ein Programm für die Mannschaft entwickelt und dann ist die da durchgestartet und ist Meister geworden. Und warum? Weil sie keine Verletzten hatten, der Trainer konnte immer seine Spieler, seine Stammmannschaft, aufbieten und wenn verletzt da waren, die waren in wesentlich kürzerer Zeit wieder einsatzfähig und wenn dann doch was Schlimmeres war, dann konnte das von ärztlicher Seite abgeklärt werden, was natürlich auch wichtig ist, die kurzen Wege, schnelle Kommunikation, das ist halt der Nachteil, wenn jetzt ein Spieler zum Arzt geht, der schreibt ein Rezept auf, dann stehen da halt wenige Informationen für den Therapeuten, was dahinter steht. Oder der Arzt möchte doch bestimmte Sachen im Vordergrund gestellt haben und wundert sich, warum wird das jetzt nicht so gemacht, wie ich mir das vorstelle?

00:07:49
Dr. Marco Prümmer: Also ganz, ganz wichtig ist eben auch die enge Kommunikation zwischen Arzt, Therapeut und Trainer. Und das wird leider auch im normalen medizinischen Bereich oftmals vernachlässigt. Das heißt, der Arzt stellt ein Rezept aus, schickt möglicherweise den Athleten zum Trainer oder auch zum Physiotherapeuten und jeder kocht sein Süppchen. Und hier ist es eben integrativ, wir kommunizieren sehr eng und deshalb ist auch hier eine ganzheitliche Betreuung gewährleistet.

00:08:16
Christian Foulds-Saupe: Im Profibereich zum Beispiel ist es ja so gegeben, ob das jetzt bei Bayern München, in Dortmund da kann der Doktor auch noch was dazu erzählen, er kennt sich ja auch da im Profibereich aus, dass der Trainer in Rücksprache mit Arzt und Therapeut denen erst grünes Licht gibt und den Spieler aufstellt. Also er würde zwar ihn auch rausnehmen, sagt, „Moment, mein Arzt, mein Therapeut im Team.“, deshalb haben wir ja immer größere Funktionsteams, das bläht ja immer mehr auf, weil das immer spezieller wird, weil es auch nicht mehr alle ableiten können. Wir haben ja jetzt schon auch spezielle Sportlehrer, die sich zum Thema Regeneration ins Funktionsthema einbauen und wo ist das im mittleren und oberen Amateurbereich? Da fehlt es, weil kein Budget da ist und nicht genügend Fachleute und da wollen wir in Zukunft auch etwas anbieten für den Bereich, dass wir sagen, ob das Basketballer, Volleyballer, Fußballer, Handballer oder was auch immer welche Sportart und sagt, „Ich möchte da was tun für mich. Ich weiß, wie wichtig mein Kapital, mein Körper ist, ich möchte den Sport noch paar Jahre ausüben, auf hohem Niveau.“ und da sehen wir unseren Ansatz in Zukunft.

00:09:31
Luxxamed: Okay, das wäre jetzt meine nächste Frage gewesen, ob jetzt spezifische Sportarten, Ballsportartenm oder spielt das eine Rolle?

00:09:40
Dr. Marco Prümmer: Also grundsätzlich ist es erst mal egal. Es gibt sicherlich verschiedene Sportarten, die eben sportartspezifisch ihre muskulären Disbalancen halt haben – das ist im Fußballbereich und Basketball und auch im Volleyballbereich, weil doch oftmals die sportartspezifisch nur trainiert wird und eben auch der Ausgleichssport vernachlässigt wird. Wobei am schlimmsten ist es aus meiner Sicht eher im Fußball: Es gibt dazu eben auch wissenschaftliche Untersuchungen, die eigentlich belegen, dass im Bereich der Mannschaftssportarten die Fußballer in der Disbalance am schlechtesten trainiert sind – also jetzt mal über alle Mannschaften gesehen – und da setzen wir natürlich auch an und versuchen hier sehr, sehr individuell zu betreuen.

00:10:25
Christian Foulds-Saupe: Interessant ist, wir hatten jetzt eine Praktikantin bei uns im Team, die aus dem Tanzsport kommt, also speziell Karnevalstanz, und viele von diesen Mädchen haben ein Problem mit den Knien. Aber das Interessante ist, das ist nicht das Knie, das Problem, sondern entweder die Füße oder auch die Becken- oder Rumpfstabilität, aber da wird der Dr. Prümmer dann noch ein paar Sätze sagen können, sein Fachgebiet Rhythmische Sportgymnastik, oder?

00:10:54
Dr. Marco Prümmer: Naja gut, aber das ist schon so. Ich hab eine Zeit lang in Köln mitgearbeitet, unter anderem mit Dr. Peter Schäferhoff, der eben auch eine Zeit lang mein Oberarzt war, also insofern habe ich auch diesen rheinischen Teil hier ganz gut mitbekommen. Natürlich die sogenannten Tanzmariechen, die eben in der schnellen Abfolge am Abend, immer in verschiedenen Tanzsälen auf Knopfdruck, ohne sich entsprechend warm zu machen funktionieren müssen und das ist in der Tat halt so. Und die große Krux ist ja immer, das heißt, jemand denkt, der hat Schmerzen an irgendeinem Gelenk, beispielsweise das Kniegelenk, und denkt dann auch immer, da, wo es weh tut, ist auch die Ursache zu suchen und das ist mitnichten so, sondern der ganze Bewegungsapparat muss gut untersucht werden und dann kann man das auch und muss man das dem Athleten auch gut erklären, dass es nicht immer da ist, wo der Schmerz auch ist, ist die Ursache des Problems zu suchen. Also daher noch mal der Ansatz der ganzheitlichen Betreuung.

00:11:46
Luxxamed: Ja, ja, das das bringt mich auch vielleicht gleich zum nächsten Teil im Prinzip dieser Episode, nämlich, welchen Stellenwert findet in solch einem Konzept die Mikrostromtherapie? Weil das ist ja auch eher ein ganzheitlicher Ansatz, da versuchen wir ja auch weg vom Symptom hin zum System zu gehen und eben nicht nur, weil das Kniegelenk wehtut dort entsprechend nur zu therapieren, als Beispiel. Wo würde jetzt in solch einem Konzept der Sportlerbetreuung, der Sportlertherapie, welchen Stellenwert, welchen Platz hat der Mikrostrom dort?

00:12:15
Christian Foulds-Saupe: Also ich kann jetzt auch wieder aus der Erfahrung erzählen: Vor paar Jahren hatte ich einen Fußballtorwart, der hatte sich eine Woche vor dem Saisonstart beim Pokalspiel einen Finger luxiert, das heißt normal für ihn acht Wochen Pause, bis er wieder spielen kann. Da ich ja mit der Mannschaft eng zusammengearbeitet hatte, kam der Spieler schon an dem Sonntag wo er sich verletzt hatte direkt zu mir, wir hatten Mikrostrombehandlungen durchgeführt. Er kam täglich – das war natürlich für ihn als Amateur auch bisschen aufwendig, täglich zu kommen, aber er wollte natürlich dementsprechend beim ersten Saisonstart dabei sein zum Spiel und wir haben es geschafft, dass er mit Tape und verstärkten Handschuhen am ersten Spieltag, also eine Woche später spielen konnte und das war für ihn in der kurzen Zeit gar nicht vorstellbar gewesen, weil der normale Weg ist: Einer geht ins Krankenhaus, die röntgen, es ist nichts gebrochen, dann wird da Salbenverband drauf getan und dann dauert halt so eine Sache vier bis acht Wochen, und Mikrostrom verkürzt den Heilungsprozess. Es heißt nicht, dass ich nur Mikrostrom mache, ich muss auch die anderen Therapien mit einbauen, aber es hilft mir als Therapeut, die Verletzungszeit auf ein Minimum zu reduzieren. Auch der Doktor Prümmer, so haben wir uns ja auch noch mal enger kennengelernt, auch mit meiner Tätigkeit, mit Mikroenergie zu arbeiten, das hat er ja selber an eigenem Leibe verspürt.

00:13:50
Dr. Marco Prümmer: Ja, in der Tat. Ich habe also die Mikrostrombehandlung oder die Therapie erst hier kennengelernt, auch im Zentrum, und muss ganz ehrlich sagen, ich war begeistert: Ich hatte eben monatelang eine Sportverletzung im Bereich des Sprunggelenks und ich wurde die Beschwerden nicht wirklich los und wer mich gut kennt, der weiß, dass ich unheimlich gerne joggen gehe, auch längere Strecken. Ich habe früher mal eben auch relativ viel gemacht, aber wie gesagt, ich halte mich damit heute auch zum Teil noch fit und musste eben nur auf das Mountainbike umsteigen – es ist zwar schön, aber es ist immer so eine Zusatzsportart gewesen für mich. Und dann hat Christian Foulds-Saupe mich hier im Zentrum an den Mikrostrom herangeführt und siehe da, relativ schnell habe ich eine deutliche Verbesserung und Linderung meiner Beschwerden gespürt. Und da ich eben ja auch vom Sport komme, kenne ich meinen Körper sehr gut und kann jede Veränderung auch sehr schnell wahrnehmen und bin total begeistert: Ich denke nach so fünf oder sechs Einheiten Mikrostromtherapie hier war ich eigentlich so gut wie beschwerdefrei und konnte dann auch wieder joggen gehen.

00:14:52
Luxxamed: Ja, perfekt, perfekt. Und ich weiß nicht, wir haben jetzt die neue Softwareversion bei dir aufgespielt: Sind jetzt auch da im Bereich, um mal vom Thema Schmerzbehandlung, also Traumatologie ein bisschen wegzukommen, auch in dem Bereich der Regeneration ja gerade zu gehen, also der systemischen Regeneration, also ich hatte gerade heute auch ein Gespräch mit einer Heilpraktikerin in der Nähe von Köln, – die möchte auch gerne im Podcast mitmachen – die hat sich so ein bisschen auf den Bereich der Autoimmunerkrankungen und generellen Regeneration der Patienten mit Mikrostrom fokussiert – wie ist so dein Eindruck da? Ist es so, dass du sagst, „Okay, wir haben quasi einmal mehrere Möglichkeiten sowieso mit der Mikrostromtherapie“, aber was sind deine Erfahrungswerte jetzt so ganz klassisch im Bereich Regeneration und damit natürlich auch ein Stück weit die Prävention? Weil wenn das System, der Stoffwechsel, gut funktioniert, kann man natürlich auch präventiv das Ganze einsetzen.

00:15:44
Christian Foulds-Saupe: Also ich sage nur die Stichworte Stress, für den Sportler auch Stress und der Doktor kann gleich noch mal da ein, zwei Sätze dazu sagen, was passiert, wenn der Körper unter Stress ist und die Heilungsprozesse, die dann viel langsamer ablaufen. Das heißt, ich muss ganzheitlich den Sportler auch sehen, ich muss erst einmal einen vegetativen Ausgleich machen, geistige Stabilisation, also mehr in diesem Bereich arbeiten, um dem Körper auch auf den Heilungsprozess vorzubereiten. Es bringt also nicht nur lokale (unv.)-Traumata zu schauen und zu behandeln, sondern was die Kollegen, was wir in dem einen oder anderen Podcast schon gehört haben, ganzheitlich Meridianbehandlungen in dieser Richtung erst einmal auch zu denken und dann erst lokal auf die Problematik einzugehen, also die Regulationsmechanismen im Ganzen erst mal zu beschleunigen oder zu unterstützen.

00:16:36
Dr. Marco Prümmer: Also was ich sicherlich noch beisteuern kann: Ich war einmal nach einem Nachtdienst hier zur entsprechenden Mikrosstromtherapie und man ist natürlich dann ein bisschen erschlagen am nächsten Tag, und was eben der Nebeneffekt war – ich hab mich weniger müde gefühlt dabei, das war auf jeden Fall noch sehr wichtig für mich. Zum anderen spielt das Thema Immunsystem im Hochleistungssport eine ganz immens wichtige Rolle und das weiß man gerade im Ausdauerleistungsbereich, sind die doch sehr infektanfällig, gerade Marathonläufer, Triathleten und so weiter, und auch da denke ich mal, dass das eben auch im Bereich der Regeneration eine ganz große Rolle spielen kann.

00:17:14
Luxxamed: Ja, was da mir gerade noch einfällt: Ich habe – das ist schon einige Jahre her – mit einem Sportwissenschaftle mal – da kam das Thema HRV, Herzratenvariabilitätsmessung auf, also das wird schon über zehn Jahre her sein – und wir haben das eine Zeit lang näher verfolgt, um halt zu schauen, einen vegetativen Ausgleich, sei es jetzt beim Sportler oder eine Regeneration beim Sportler oder beim Normalbürger – nenne ich es jetzt mal – ist natürlich immer eine sehr subjektive Aussage logischerweise, und wir haben ja mal probiert zu schauen, okay, wie können wir das vielleicht bildlich irgendwo darstellen mit einem bildgebenden Verfahren und da haben wir die HRV genommen und das war tatsächlich phänomenal, die Unterschiede, die wir sehen konnten in dem Zusammenspiel Sympathikus, Parasympathikus – gut, während der Mikrostrombehandlung funktioniert HRV nicht, weil wir das EKG-Signal stören mit dem Mikroströmen, aber zumindest vorher und hinterher eine Momentaufnahme zu machen und die Unterschiede zu sehen, ist super spannend. Vielleicht auch eine Idee, ein Thema, ich weiß nicht ob (unv.)?

00:18:10
Christian Foulds-Saupe: Ja, das kann ich nur bestätigen, durch Mikroenergiebehandlungen schaffen wir es, den Ruhepuls zu senken und vor allem – und das ist ganz wichtig im Leistungssport – die Regenerationsfähigkeit, das heißt, wie schnell schafft der Sportler seine maximale Herzfrequenz wieder auf eine normale Herzfrequenz herunterzubringen und da hat Mikrostrom sehr gute Erfolge – kann ich nur jedem Sportler empfehlen, der in dem Bereich an was arbeiten möchte, mit natürlich dem abgestimmten Training, also das muss dann in Hand mit einem Trainer gehen, also es bringt nichts, Mikroenergiebehandlungen im regenerativen Bereich zu machen und der Trainer macht dann sein Training 08/15, so wie bekannte Trainer früher, Max Merkel, Werner Lorant, Werner (unv.) bis zum Anschlag trainieren, das bringt nichts.

00:19:03
Dr. Marco Prümmer: Ja, die Herzratenvariabilität messen wir natürlich auch hier und ich bin gespannt auf die entsprechenden Werte. Ich hab ja jetzt hier noch keine Erfahrungen mit, aber das spielt eine ganz große Rolle, die Ausgeglichenheit des Sympathikus und Parasympathikus, um auch letztendlich die Topleistung abrufen zu können.

00:19:20
Christian Foulds-Saupe: Da kann ich noch sagen, bei uns in unserer Einrichtung, wir arbeiten mit der Firma Polar. Deshalb auch die Firma Polar, weil die mit den Brustgurten die einzige Firma ist, die eine Medizinzulassung hat, das heißt EKG genaue Daten. Das heißt, wir steuern unsere Trainierenden, also unsere Patienten sowie auch unsere Sportler mit Pulsfrequenz und das zeigt natürlich auch im Profibereich. In der Bundesliga die meisten Trainer – wenn nicht sogar alle – arbeiten in dem Bereich jetzt schon mit pulsgesteuertem Training, belastungsgesteuertes Training mit Pulsfrequenz.

00:19:58
Luxxamed: Ich kann da vielleicht noch mal zum Abschluss zum Thema Regeneration, wir haben – auch schon einige Jahre her – mal (unv.) speziell mit dem Robert Stieglitz zusammengearbeitet, der war Boxweltmeister im super Mittelgewicht und der wurde betreut von einem Team, das war ein kleines Team von Sportwissenschaftlern, die haben also sein Trainingsprogramm aufgestellt und so weiter, wir haben dann gesagt, „Okay, wir machen mal einen Test, wir machen jetzt eins“, und zwar das war eine Vorbereitung auf die nächste Weltmeisterschaft, wir sagen, wir betreuen ihn jetzt mal mit Mikrostrom zusätzlich unabhängig. Wir ändern nichts, also die Sportwissenschaftler haben ihr Ding gemacht, haben das mit aufgenommen. Er hat sich jeden Tag selbst behandelt. Seine persönliche Aussage war, er fühle sich wesentlich schneller regeneriert. Also da ging es jetzt wirklich nicht um Verletzung oder Schmerzen, sondern rein nur Regeneration. Und was die Sportwissenschaftler gemessen haben anhand der (unv.) und den Lactat-Werten über den entsprechenden Zeitraum, ich glaube, das waren sechs oder acht Wochen der Zeitraum, das tatsächlich eine Anpassung im (unv.)-Bereich stattgefunden hat, unter Hinzunahme des Mikrostroms.

00:20:59
Dr. Marco Prümmer: Also ich kann, wie gesagt, aus der Praxis das nur bestätigen, aber nicht wissenschaftliche Parameter nachweisen, aber ich kann es nur wiedergeben, weil das mir die Sportler alle durch die Bank wiedergeben. Die sagen nicht nur meine Verletzungen, sondern, „Ich fühle mich einfach frischer und ich bin nicht mehr so schnell müde.“

00:21:15
Luxxamed: Super, dann würde ich sagen, da gibt es ein gutes Ziel zu einem nächsten Podcast, wenn das ganze Thema auch gerade noch mal vielleicht ein bisschen näher untersucht, HRV noch mal mit Mikrostrom, wenn dann sozusagen die ersten Erfahrungswerte in diesem Komplex da sind. Hat mich sehr gefreut. Vielen Dank für die Zeit und ich freue mich auf eine nächste Episode als Update zum Thema „Regeneration, Profisport“ – Leistungsoptimierung, das ist ein super Wort, genau das Thema „Leistungsoptimierung bei Sportlern“, das wäre sicherlich super. Ja wie gesagt, vielen Dank und dann bis zum nächsten Mal.

00:21:56
Luxxamed Intro/Outro: Das war das Interview mit dem Allgemeinmediziner Dr. Marco Prümmer und Physiotherapeut Christian Foulds-Saupe. Ich hoffe, es hat Ihnen gefallen und Sie haben ein paar kleine Inputs bekommen. Es wird sicherlich noch eins, wenn nicht sogar weitere Episoden beziehungsweise Interviews mit den beiden geben, weil gerade das Konzept in der Zusammenarbeit Physiotherapie und Mediziner ist dort in diesem speziellen Umfeld relativ neu, das heißt, ich bin sehr gespannt, auch eben wie die Einsätze erfolgen, wie der Mikrostrom eingesetzt wird, gerade in dem Bereich von beiden. Und Christian Foulds-Saupe ist ja schon jahrelanger Anwender des frequentspezifischem Mikrostroms, schon seit vielen Jahren, ist auch ausgebildet worden von Dr. Carolyn McMakin aus den USA und setzt, wie gesagt, die Therapie schon sehr lange ein. Ja, dann vielen Dank fürs Einschalten dieser Episode und dieses Podcast. Wie gewohnt, abonnieren Sie bitte unseren Podcast, wo immer Sie uns auch hören. Geben Sie uns 5 Sterne auf Apple Podcasts oder wo auch immer Sie uns konsumieren und seien Sie gespannt auf die nächste Folge, auf die nächste Episode. Bis dahin – vielen Dank und bis bald!

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